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Arsenal gewinnt Premier-League-Titel: Arteta beendet 22

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Arsenals 22-jährige Durststrecke in der Premier League endet, da Artetas Wiederaufbau Früchte trägt, mit den 131,5 Millionen Pfund teuren Neuzugängen Eze und

Der FC Arsenal hat endlich seine Rolle als ewiger Zweiter abgelegt und zum ersten Mal seit der Saison 2003/04 die Premier League gewonnen. Der 1:0-Sieg über Burnley am Montagabend bestätigte, was nach einer Saison bemerkenswerter Widerstandsfähigkeit bereits unvermeidlich schien: Mikel Artetas akribisches Projekt hat den ultimativen Preis eingebracht.

Die 22-jährige Wartezeit war zu einer Last geworden, da der Verein seit dem letzten Triumph rekordverdächtige 984 Tage an der Tabellenspitze verbracht hatte, ohne jemals die Trophäe zu heben. Drei aufeinanderfolgende Vizemeisterschaften, zweimal hinter Manchester City und einmal hinter dem FC Liverpool, hatten eine Erzählung der Fast-Meister hervorgebracht. Doch die Saison 2025/26 drehte das Drehbuch um, als Arsenal defensive Stärke, Überlegenheit bei Standardsituationen und mentale Stärke kombinierte, um einen Liverpooler Kader abzuwehren, der in einem einzigen Fenster 450 Millionen Pfund ausgegeben hatte.

Artetas Weg vom Anfängertrainer zum Titelgewinner ist ein Zeugnis für das Vertrauen des Vereins. Der Spanier wurde im Dezember 2019 im Alter von 37 Jahren ernannt und übernahm eine zerrüttete Mannschaft und eine desillusionierte Fangemeinde. Berühmt verbrachte er seine ersten drei Monate damit, Mitarbeiter im gesamten Verein zu interviewen, auf der Suche nach einer einheitlichen Identität. Unzufrieden mit einer Wortwolken-Übung kaufte er einen Olivenbaum aus dem Jahr 1886 – dem Gründungsjahr Arsenals – um die Wurzeln und die Widerstandsfähigkeit zu symbolisieren, die er forderte. „Wenn der Sturm kommt, wie reagierst du?“, reflektierte er später. Diese Philosophie wurde zum Nordstern des Kaders.

Das sommerliche Transferfenster erwies sich als entscheidend. Während Liverpool Ausgabenrekorde brach, investierte Arsenal clever 250 Millionen Pfund und verpflichtete acht Spieler. Eberechi Eze kam für 67,5 Millionen Pfund von Crystal Palace und brachte Kreativität und Vielseitigkeit, während Viktor Gyökeres für 64 Millionen Pfund kam, um den Angriff mit seiner körperlichen Präsenz zu verstärken. Obwohl Christian Nørgaard keine Wirkung erzielte, integrierten sich die anderen Neuzugänge – darunter die Verpflichtung von Eze am Deadline Day – nahtlos. Der neue Sportdirektor Andrea Berta arbeitete eng mit Arteta zusammen, um einen Kader aufzubauen, der jeder Verletzungskrise standhalten kann.

Defensive Stabilität bildete das Fundament. Nach einer knappen Niederlage gegen Liverpool im August kassierte Arsenal in den nächsten sieben Ligaspielen nur zwei Gegentore und egalisierte einen Vereinsrekord von acht aufeinanderfolgenden Zu-Null-Spielen in allen Wettbewerben. Die Abwehrreihe, die weitgehend unverändert seit drei Spielzeiten war, sorgte für die Konstanz, die für Titelkämpfe erforderlich ist. Als Sunderland sie im November endlich überwand, hatte Arsenal bereits einen Vorsprung von sechs Punkten aufgebaut, den sie nie mehr abgaben.

Standardsituationen wurden zu einer mächtigen Waffe, wobei Coach Nicolas Jover rekordverdächtige Erfolge erzielte. Arsenal brach den Premier-League-Rekord für Tore aus Ecken, erzielte 19 solcher Treffer – mehr als ein Drittel ihrer gesamten Ausbeute. Der 1:0-Sieg gegen Burnley, bei dem das entscheidende Tor aus einer Standardsituation fiel, veranschaulichte ihre Effizienz. Es war nicht immer schön, aber gnadenlos effektiv.

Die entscheidende Prüfung der Saison kam im April, als aufeinanderfolgende Niederlagen gegen Manchester City in der Liga und im FA Cup eine Vier-Spiele-Verlustserie in drei Wettbewerben auslösten. Experten sagten einen Zusammenbruch voraus, doch Declan Rice gab eine trotzige Botschaft: „Es ist nicht vorbei.“ Arsenal antwortete mit vier Siegen in Folge ohne Gegentor und zeigte eine mentale Stärke, die nach früheren Zusammenbrüchen angezweifelt worden war.

Artetas kultureller Neustart ging über Taktik hinaus. Die Geste mit dem Olivenbaum, zunächst als Gimmick belächelt, symbolisierte seine Liebe zum Detail. Er bezog sich oft auf die „windigen, eisigen“ Momente – wie Aubameyangs Abgang oder das Ausscheiden von Edu – als Prüfungen der Vereinsresilienz. Die Eigentümer, Stan und Josh Kroenke, blieben standhaft und ihre Geduld wurde mit einem Titel und einer wahrscheinlichen Vertragsverlängerung für den Trainer belohnt.

Der Triumph hat eine breitere Bedeutung für die Premier League. Arsenal, einst ein finanzieller Außenseiter, gibt jetzt mit Präzision und nicht nur mit Volumen genauso viel aus wie die Rivalen. Das Sportimperium der Kroenkes, geschätzt auf 23 Milliarden Dollar, hat eine langfristige Vision unterstützt und den Kurzfristismus vermieden, der andere Vereine geplagt hat. Ihre Programmnotizen versprachen ein „unermüdliches Streben nach Fortschritt“, und das Sommerbudget von 250 Millionen Pfund – ausgeglichen durch die 131,5 Millionen Pfund für Eze und Gyökeres – erwies sich als transformativ.

Der Titel ist ein Sprungbrett, kein Endpunkt. Arsenal hat noch ein Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain zu bestreiten, mit der Chance, historische Doubles zu wiederholen. Selbst wenn sie in Budapest scheitern, die Grundlagen sind sicher. Eine Parade durch Islington steht bevor, und Artetas neuer Vertrag wird seinen Status als Architekt einer neuen Ära festigen.

Für eine Fangemeinde, die 22 Jahre gewartet hat, ist die Freude grenzenlos. Das vor dem Anpfiff gegen Burnley enthüllte Banner – „Bridesmaids No More“ – fing die Stimmung ein. Artetas Olivenbaum hat Früchte getragen, und die Früchte sind am süßesten, wenn sie lang ersehnt sind. Basierend auf Berichterstattung des Guardian.