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Arsenals Double-Dream: Von den Unbesiegbaren zu potenziell

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Arsenals Einzug ins Champions-League-Finale und der Kampf um den Premier-League-Titel haben die Stimmung im Verein von Angst zu Zuversicht verändert, wobei

Eine Woche kann im Fußball eine lange Zeit sein. Für Arsenal haben die letzten sieben Tage die Atmosphäre von einer Belagerungsmentalität zu einem greifbaren Gefühl der Bestimmung verschoben. Nach ihrem Champions-League-Halbfinalsieg über Atlético Madrid stehen die Gunners nun am Rande eines historischen Doubles, mit dem Premier-League-Titel und dem europäischen Ruhm verlockend in Reichweite.

Der emotionale Katalysator kam von Clublegende Thierry Henry. In einem Interview nach dem Spiel mit Bukayo Saka erklärte Henry: „Wir waren die Unbesiegbaren. Ihr werdet die Unvergesslichen sein.“ Diese kraftvolle Aussage umrahmt die bevorstehende Gelegenheit: Sollte Mikel Artetas Mannschaft ihre letzten drei Ligaspiele gewinnen und dann in Budapest die Champions-League-Trophäe in die Höhe stemmen, würde ihre Leistung zweifellos jede in der ruhmreichen Geschichte des Vereins übertreffen.

Arsenals europäische Bilanz ist bescheiden, mit nur dem inzwischen eingestellten Europapokal der Pokalsieger (1994) und dem Messepokal (1970) in ihrer Vitrine. Der Schmerz ihres einzigen bisherigen Champions-League-Finalauftritts 2006, einer Niederlage gegen Barcelona, ist noch immer spürbar. Henry selbst hat von schlaflosen Nächten wegen verpasster Chancen in diesem Spiel gesprochen. Der aktuelle Kader, angeführt von Sakas entscheidendem Tor gegen Atlético, hat nun die Chance, diese Erzählung umzuschreiben.

Das nationale Restprogramm erscheint günstig. Arsenals verbleibende Spiele sind gegen West Ham, die gegen den Abstieg kämpfen, das abgestiegene Burnley zu Hause und auswärts gegen Crystal Palace, eine Mannschaft, die wahrscheinlich durch ihr bevorstehendes Conference-League-Finale abgelenkt ist. Dies spiegelt ihre glückliche Champions-League-K.o.-Auslosung wider, die traditionelle europäische Giganten vermied. Die Mannschaft verdiente sich diesen Vorteil, indem sie die Ligaphase mit einer perfekten Bilanz von acht Siegen aus acht Spielen anführte.

Ein entscheidender taktischer Wechsel untermauert den jüngsten Aufschwung. Trainer Mikel Arteta nahm für den entscheidenden 3:0-Sieg gegen Fulham fünf Änderungen vor, ein Schritt, der Frische brachte. Die Rückkehr von Bukayo Saka nach einer Verletzung war ein großer Schub, ebenso wie das Comeback von Verteidiger Riccardo Calafiori. Bemerkenswerterweise begann der 19-jährige Myles Lewis-Skelly im Mittelfeld, als Ersatz für Martín Zubimendi, und beeindruckte sowohl bei den Siegen gegen Fulham als auch gegen Atlético.

Diese Anpassung ermöglichte es Declan Rice, in seine bevorzugte Rolle als Nummer 6 zurückzukehren, wo er hervorragend gespielt und seine Argumente für Auszeichnungen zum Saisonende gestärkt hat. Die neu gewonnene Gelassenheit der Mannschaft zeigte sich gegen Fulham, wo sie früh traf und das Spiel kontrollierte, ohne die angespannten Nerven, die frühere knappe Siege kennzeichneten. Die Atmosphäre vor dem Spiel, einschließlich eines massiven Willkommens für den Mannschaftsbus mit roten Leuchtfackeln, befeuerte die positive Energie zusätzlich.

Artetas Motivationsstil war unerbittlich. Seine Forderungen an die Spieler, „Geschichte zu schreiben“ und „wie Bestien“ zu spielen, fanden Anklang. Die Feierszenen nach dem Atlético-Sieg, bei denen Arteta die Spieler Hand in Hand um den Platz führte, zeigten einen Trainer, der den Moment genießt. Wie Flügelspieler Leandro Trossard anmerkte, hat ein starkes Gefühl des Glaubens das Team erfasst. Die Herausforderung besteht nun darin, diesen Schwung durch die letzte Etappe beizubehalten.

Basierend auf Berichterstattung von Football | The Guardian.