Xxgwise
PremiumAnmelden
Nachrichten

Arsenals taktische Entwicklung: Mehr als nur

Premier LeagueGent vs AnderlechtArsenalGentAnderlechtNewcastleParaguayLesothoFSV Mainz 05RosenborgParis Saint-GermainNiederlandeKanada

Arsenal geht mit dem Ruf, Tore aus Standardsituationen zu erzielen und defensiv solide zu sein, ins Champions-League-Finale gegen PSG, aber ihre Angriffsstärke

Arsenals Weg ins Champions-League-Finale wurde von einer Erzählung defensiver Widerstandsfähigkeit und Dominanz bei Standardsituationen begleitet. Obwohl dieser Ruf nicht unbegründet ist, zeigt ein genauerer Blick auf die Daten eine Mannschaft mit weitaus größerer Angriffstiefe und taktischer Nuance, als viele annehmen.

Die Gunners haben in dieser Saison tatsächlich einen Premier-League-Rekord aufgestellt und erzielten erstaunliche 17 Tore aus Eckbällen. Diese bemerkenswerte Effizienz aus ruhenden Bällen ist zu einem Markenzeichen ihres Spiels geworden. Allerdings deutet ihre jüngste Form auf eine Änderung des Ansatzes hin. In ihren letzten 15 Spielen in allen Wettbewerben haben sie nur einmal aus einer Standardsituation getroffen, was auf einen möglichen Rückgang in diesem spezifischen Stärkebereich hindeutet.

Wichtiger ist, dass Arsenals Offensivfähigkeiten weit über Ecken hinausgehen. In der Champions League haben sie in 14 Spielen 29 Mal getroffen, was einem Durchschnitt von mehr als zwei Toren pro Spiel entspricht. Diese torreiche Ausbeute wurde sogar ohne die durchgehende Verfügbarkeit wichtiger kreativer Kräfte wie Bukayo Saka und Martin Ödegaard in mehreren entscheidenden Partien erzielt.

Inländisch sind ihre Zahlen ebenso beeindruckend. Mit 67 erzielten Toren und 60,6 erwarteten Toren in der Premier League belegt Arsenal in beiden Metriken einen Platz unter den ersten drei. Dies zeigt eine konstante Fähigkeit, hochwertige Chancen zu kreieren und zu verwerten, und stellt die Wahrnehmung in Frage, dass sie eine hauptsächlich defensive Einheit seien.

Defensiv sind die Statistiken beeindruckend. Arsenal hat in 14 Champions-League-Spielen nur 6 Gegentore kassiert und weist die beste Defensivbilanz in der englischen Spitzenklasse auf, mit nur 26 Gegentoren in 35 Ligaspielen. Diese Stabilität bildet das Fundament ihres Erfolgs, aber sie geht nicht auf Kosten der Angriffsabsicht.

Für ihren Gegner Paris Saint-Germain ist die Herausforderung vielschichtig. Während PSG Arsenals Gefahr bei Standardsituationen im Auge behalten muss, haben sie es auch mit einem Team zu tun, das eine taktische Evolution gezeigt hat. Arsenal hat in letzter Zeit mehr bodengebundene Kombinationen aus Eckbällen integriert, einen hybriden Ansatz, der Abwehrreihen überrumpeln kann, wie es jüngst beim 1:0-Sieg über Newcastle der Fall war.

PSGs eigene Defensivbilanz in Europa bietet einen Hoffnungsschimmer. Die französischen Meister haben seit September in der Champions League nur fünfmal zu null gespielt, obwohl drei dieser Spiele in der K.o.-Phase gegen schwere Gegner stattfanden. Das deutet darauf hin, dass sie ihr Niveau steigern können, wenn es darauf ankommt.

Je näher das Finale rückt, desto mehr verdient die Erzählung um Arsenal eine Aktualisierung. Sie sind nicht nur ein Team, das durch Standardsituationen knappe 1:0-Siege erzwingt. Sie sind eine ausgewogene, potente Mannschaft, die aus dem Spiel heraus treffen, diszipliniert verteidigen und ihre Taktik anpassen kann. PSG muss sich auf einen kompletten Gegner vorbereiten, nicht nur auf ein Klischee.

Basierend auf Berichten von Foot - actualités, mercato, info & vidéo en continu.