Zwei medizinische Fachkräfte, die Diego Armando Maradona in der Zeit vor seinem Tod untersuchten, haben im laufenden Prozess um den Tod der argentinischen Legende ausgesagt. Ihre Aussagen konzentrieren sich auf die Notwendigkeit einer Kopfoperation, die kurz vor Maradonas Tod durchgeführt wurde.
Die Ärzte sagten aus, dass der chirurgische Eingriff an Maradonas Kopf, der von seinem Leibarzt Leopoldo Luque verordnet wurde, medizinisch nicht erforderlich war. Diese Aussage bildet einen zentralen Bestandteil des Gerichtsverfahrens, das die Umstände des Todes der Fußballikone untersucht.
Der Neurochirurg Guillermo Burry, der der Klinik angehörte, in der Maradona Wochen vor seinem Tod stationär behandelt wurde, gab Einzelheiten zu seiner professionellen Einschätzung. Burry erklärte, er habe direkt mit Dr. Luque über den Zustand des Patienten gesprochen.
Laut Burrys Aussage erklärte er Dr. Luque, dass der Zeitpunkt für einen chirurgischen Eingriff nicht angemessen sei. Die medizinische Einrichtung, in der Burry arbeitete, hatte gemeinsam beschlossen, zu diesem Zeitpunkt keine Operation an Maradona durchzuführen.
Burry erfuhr jedoch später, dass Maradona in eine andere Einrichtung verlegt worden war. Diese Verlegung führte letztlich zu der Kopfoperation, die Burry und seine Kollegen bei ihrer Untersuchung des Patienten für unnötig gehalten hatten.
Die Aussage verdeutlicht eine erhebliche Meinungsverschiedenheit unter den an Maradonas Behandlung beteiligten Medizinern. Während Burry und ein weiterer Arzt eine Operation für nicht gerechtfertigt hielten, veranlasste Dr. Luque den Eingriff, der zum Schwerpunkt des Rechtsfalls geworden ist.
Diese Entwicklung im Prozess trägt zur wachsenden Prüfung der medizinischen Entscheidungen in den letzten Wochen von Maradonas Leben bei. Das Verfahren untersucht weiterhin, ob einer der größten Fußballspieler angemessen versorgt wurde.
Basierend auf Berichten von Fútbol.