Barcelona ist zum 29. Mal in seiner Geschichte spanischer Meister geworden und sicherte sich die La-Liga-Meisterschaft drei Spieltage vor Schluss mit einem dominanten 2:0-Sieg über Real Madrid im Clasico im Camp Nou. Der Triumph markiert die zweite aufeinanderfolgende Meisterschaft unter Trainer Hansi Flick, der die Blaugrana seit seiner Übernahme wiederbelebt hat.
Das Spiel war bereits in den ersten 18 Minuten entschieden. Marcus Rashford, von Manchester United ausgeliehen, eröffnete in der 9. Minute den Torreigen mit einem klinischen Abschluss nach einem schnellen Konter. Zehn Minuten später verdoppelte Ferran Torres die Führung mit einem abgeklärten Schuss nach Vorlage von Dani Olmo, was Real Madrid schockierte und keine Erholung mehr zuließ.
„Wir wussten, dass wir schnell starten mussten, und genau das haben wir getan", sagte Flick nach dem Spiel. „Die Mannschaft hat eine unglaubliche Mentalität gezeigt, den Moment zu nutzen und nie zurückzublicken." Barcelona kontrollierte den Rest des Spiels und brachte den 2:0-Sieg souverän ins Ziel, was bei den Heimfans ausgelassene Feierlichkeiten auslöste.
Dieser 29. Liga-Titel festigt Barcelonas Status als einen der erfolgreichsten Vereine Spaniens, auch wenn sie immer noch hinter Rekordmeister Real Madrid mit 35 Titeln zurückliegen. Die erstmalige Titelverteidigung seit 2018/19 signalisiert jedoch eine Rückkehr zur nationalen Dominanz. Flick, der bereits mit Bayern München die Bundesliga gewann, hat nun auch einen La-Liga-Titel seiner Erfolgsbilanz hinzugefügt.
Das Ergebnis war nicht die einzige Geschichte des Wochenendes. Am Sonntag zuvor trennten sich Mallorca und Villarreal im Estadi Mallorca Son Moix 1:1. Villarreal ging durch einen Elfmeter von Ayoze Perez in Führung, aber Mallorcas Vedat Muriqi glich kurz darauf aus. Der Punkt lässt beide Teams im Mittelfeld.
Andernorts sicherte sich Valencia einen wichtigen 1:0-Auswärtssieg gegen Athletic Bilbao im San Mames. Nach einem vergebenen Elfmeter in der ersten Halbzeit durch Hugo Duro fand Valencia in der zweiten Halbzeit die Lücke, als der ehemalige Roma-Stürmer Umar Sadiq den Siegtreffer erzielte. Das Ergebnis stärkt Valencias Hoffnungen auf eine europäische Qualifikation.
Im Gegensatz dazu trennten sich Real Oviedo und Getafe im Estadio Nuevo Carlos Tartiere mit einem torlosen 0:0. Die Partie war von Disziplinlosigkeit geprägt, als Real Oviedo nach roten Karten in der zweiten Halbzeit für Verteidiger Juan Lopez und Mittelfeldspieler Pape Sibo mit neun Mann beendete. Das Unentschieden hilft keinem der beiden Teams in ihren Ambitionen weiter.
Für Real Madrid bedeutet die Niederlage im Clasico, dass die Saison ohne Silber endet, ein enttäuschender Ausgang nach dem Champions-League-Sieg im letzten Jahr. Trainer Carlo Ancelotti gab zu, dass seine Mannschaft nicht mithalten konnte. „Wir konnten ihre Intensität in der ersten Halbzeit nicht erreichen, und gegen ein Team wie Barcelona ist das tödlich", sagte er.
Die La-Liga-Saison 2025/26 endet nun mit Barcelona als verdientem Meister, das in der gesamten Saison nur drei Spiele verloren hat. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf das Copa-del-Rey-Finale und die Sommer-Transferpläne, aber vorerst können die Blaugrana-Fans den 29. Liga-Triumph feiern, der sich wie der Beginn einer neuen Ära unter Flick anfühlt.
Basierend auf Berichten von Tuttosport.