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Bidzhiev enthüllt: ESC genehmigte nur eine von 30

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Der ehemalige Cheftrainer von Dynamo Makhachkala, Hasanbi Bidzhiev, gab bekannt, dass die Experten-Schiedsrichterkommission (ESC) nur eine der 30 Beschwerden

Hasanbi Bidzhiev, der ehemalige Cheftrainer von Dynamo Makhachkala, gewährte einen aufschlussreichen Einblick in das angespannte Verhältnis des Vereins zur Schiedsrichterei in der russischen Premier League. Während einer kürzlichen Diskussion erklärte Bidzhiev, dass von den 30 formellen Beschwerden, die der Verein bei der Experten-Schiedsrichterkommission (ESC) eingereicht hatte, nur eine erfolgreich bestätigt wurde. Diese Enthüllung hat eine erneute Debatte über die Wirksamkeit des Berufungsverfahrens im russischen Fußball ausgelöst.

Die ESC fungiert als wichtigste Instanz für die Überprüfung umstrittener Schiedsrichterentscheidungen in der Liga. Vereine können offizielle Beschwerden einreichen, aber die Entscheidungen der Kommission sollen als Maßstab für Unparteilichkeit dienen. Bidzhievs Ankündigung unterstreicht eine erhebliche Kluft zwischen der Wahrnehmung des Vereins hinsichtlich der Häufigkeit von Schiedsrichterfehlern und den tatsächlichen Entscheidungen der Kommission. Eine Erfolgsquote von etwas über 3 % wirft Fragen auf, ob das Verfahren die Anliegen der Vereine angemessen berücksichtigt.

Obwohl er nicht angab, welche spezifische Entscheidung aufgehoben wurde, bemerkte Bidzhiev, dass die einzige bestätigte Beschwerde die allgemeine Frustration des Vereins nicht mindere. Er argumentierte, dass die niedrige Zustimmungsrate eher auf zu strenge Kriterien der ESC hindeuten könnte als auf einen Mangel an echten Fehlern. Der ehemalige Trainer schlug vor, dass eine größere Transparenz bei der Bewertung von Vorfällen durch die Kommission allen Beteiligten zugutekäme.

Diese Entwicklung kommt zu einer Zeit, in der mehrere RPL-Vereine ihre Unzufriedenheit mit den Schiedsrichterstandards geäußert haben. Dynamo Makhachkala, aus Dagestan stammend, hat oft das Gefühl, dass seine Anliegen weniger Beachtung finden als die von zentraler gelegenen Vereinen. Bidzhievs Kommentare könnten die Rufe nach einer Reform und einer gerechteren Behandlung aller Ligamitglieder verstärken.

Bidzhiev betonte, dass die Beschwerden des Vereins nicht leichtfertig waren, sondern auf konkreten Vorfällen beruhten, die ihrer Meinung nach den Spielausgang beeinflusst haben. Er forderte die Liga und die ESC auf, ihre Verfahren zu überprüfen, um Fairness zu gewährleisten. Die Aussagen des Trainers verleihen den laufenden Diskussionen über die Notwendigkeit einer unabhängigen Überwachung der Schiedsrichterei im russischen Fußball Gewicht.

Die Auswirkungen dieser Enthüllung gehen über Dynamo Makhachkala hinaus. Sie verdeutlicht ein mögliches systemisches Problem innerhalb der ESC-Operationen, das das Vertrauen in die Schiedsrichterei untergraben könnte. Da die RPL weiterhin an Wettbewerbsfähigkeit gewinnt, wird es immer wichtiger, dass das Berufungsverfahren als glaubwürdig angesehen wird.

Abschließend dient Bidzhievs offene Einschätzung als Erinnerung an die Herausforderungen, denen Vereine gegenüberstehen, wenn sie Rechtsmittel gegen Schiedsrichterentscheidungen einlegen. Die nahezu vollständige Ablehnung der Beschwerden von Dynamo Makhachkala durch die ESC könnte weitere Überprüfungen und möglicherweise Verfahrensanpassungen nach sich ziehen. Basierend auf Berichterstattung von Чемпионат.com.