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Brasilianische Tierschützerin von Polizisten außer Dienst

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Die 57-jährige Eurídice Augusta de Souza Michelin, bekannt für ihre Tierschutzarbeit, wurde von einem geständigen Polizisten in Avaré, SP, getötet. Die Familie

In einem tragischen Vorfall, der die Gemeinde Avaré in São Paulo erschüttert hat, wurde eine 57-jährige Frau, die für ihr Engagement für den Tierschutz bekannt war, tödlich erschossen. Das Opfer, identifiziert als Eurídice Augusta de Souza Michelin, wurde in der Nacht zum Dienstag, den 5. Mai, getötet. Der Verdächtige, ein Militärpolizist namens José Augusto de Andrade Paifer, hat die Tat gestanden und befindet sich in Untersuchungshaft.

Eurídice war eine bekannte Persönlichkeit in ihrer Stadt, gefeiert für ihr tiefes Engagement für die Sache der Tiere. Laut ihrer Familie lebte sie in einem abgelegenen Gebiet nahe des Jurumirim-Stausees mit insgesamt 18 Hunden. Ihr Leben war völlig auf deren Fürsorge und Wohlergehen ausgerichtet. Nach ihrem Tod half eine NGO, alle ihre Tiere einzusammeln und zu sichern.

Die Familie ist am Boden zerstört und beschreibt den Verlust als vernichtenden Schlag, der die Trauer um einen weiteren Todesfall in der Familie, der erst letzten Monat stattfand, noch verstärkt. Ein Verwandter, der anonym bleiben wollte, betonte, dass die Tiersache Eurídices ganzes Leben war. Die Art ihres Todes wird als besonders schockierend beschrieben und hat die Familie, insbesondere ihre Mutter, in einen Zustand der Empörung und tiefen Trauer versetzt.

Details aus dem Polizeibericht offenbaren die brutale Natur des Angriffs. Eurídice wurde viermal in verschiedene Körperteile geschossen, darunter ein Schuss ins Gesicht. Trotz der durch diese Verletzung verursachten Entstellung entschied sich die Familie für eine offene Aufbahrung. Ein Cousin soll bei der Trauerfeier eine emotionale Aussage gemacht haben, die die Gesichtswunde als Symbol der Frauenfeindlichkeit im Kontext des Verbrechens interpretierte.

Die Familie hat große Verwirrung über das angebliche Motiv des Verdächtigen geäußert. Sie geben an, dass niemand in ihrem Umfeld von einer Beziehung zwischen Eurídice und dem Polizisten wusste. Der Polizist behauptete, sie hätten eine zehnmonatige außereheliche Affäre gehabt und sie hätte ihn mit falschen Anschuldigungen und intimen Bildern bedroht. Die Familie erklärt, sie habe keinerlei Kenntnis davon, sodass die Version des Polizisten von ihrer Seite aus nicht bestätigt wird.

Laut offizieller Darstellung behauptete der Polizist, er habe sich bedroht gefühlt, nachdem er Eurídice in einem Supermarkt getroffen hatte, während er mit seiner Frau zusammen war. Er behauptete, sie sei ihm mit dem Auto gefolgt, habe eine Konfrontation begonnen und er habe dann auf sie geschossen. Die verwendete Waffe, eine Dienstpistole, wurde in seiner Wohnung gefunden, zusammen mit einer weiteren Schusswaffe, deren Seriennummer abgefeilt war. Der Polizist schwieg, als er nach der illegalen Waffe gefragt wurde.

Die Familie erinnert sich an Eurídice als eine gepflegte Frau, die Aufmerksamkeit erregte und finanziell abgesichert war, weshalb die Behauptungen über ihr bedrohliches Verhalten ihnen unglaubwürdig erscheinen. Sie fordern vereint eine vollständige und gründliche Untersuchung aller Umstände ihres Todes. Die Untersuchungshaft des Verdächtigen wurde nach einer Anhörung angeordnet.

Eurídice Augusta de Souza Michelin wurde am Morgen des Donnerstags, den 7. Mai, auf dem Friedhof Parque Memorial Pôr-do-Sol beigesetzt. Sie hinterlässt ihre Eltern und drei Kinder. Der Fall entwickelt sich weiter, während die Behörden die Ermittlungen fortsetzen. Basierend auf Berichterstattung von g1.