Brasilien erklärt Notstand nach Diesel-Ölteppich im Fluss TarauacáDie Bundesregierung Brasiliens hat offiziell den Notstand in der Gemeinde Tarauacá im Bundesstaat Acre erklärt, nachdem es zu einem erheblichen Diesel-Ölteppich im Fluss Tarauacá gekommen war. Der Vorfall ereignete sich am 24. April, als ein Schleppkahn sank und zu einer weit verbreiteten Kontaminierung des Wasserwegs führte.
Die offizielle Erklärung wurde am 5. Mai im Diário Oficial da União (DOU), dem offiziellen Amtsblatt des Landes, veröffentlicht. Der Ölteppich hat die lokale Flussbevölkerung und die aquatische Fauna stark beeinträchtigt, das Ökosystem gestört und die Lebensgrundlagen der vom Fluss abhängigen Menschen zerstört.
Als Reaktion auf die Umweltkatastrophe hat das Instituto de Meio Ambiente do Acre (Imac), die Umweltbehörde des Bundesstaates, dem verantwortlichen Unternehmen Transportadora RI Ltda. eine Geldstrafe von 3 Millionen R$ auferlegt. Die Strafe zielt darauf ab, das Unternehmen für den verursachten Schaden zur Rechenschaft zu ziehen und Sanierungsmaßnahmen zu finanzieren.
Die Notstandserklärung wird voraussichtlich Bundes- und Landesressourcen mobilisieren, um die Kontaminierung zu bekämpfen, den betroffenen Gemeinden Hilfe zu leisten und Reinigungsmaßnahmen einzuleiten, um die Gesundheit des Flusses Tarauacá wiederherzustellen.