Guillermo Abascal, der ehemalige Cheftrainer von Spartak Moskau, hat den Wunsch geäußert, in die russische Premier League (RPL) zurückzukehren. Der spanische Taktiker, der Spartak Anfang dieses Jahres verließ, will angeblich eine weitere Chance, in Russlands höchster Spielklasse zu trainieren. Seine Ambitionen wurden jedoch nicht von allen gut aufgenommen.
Alexander Bubnov, ein bekannter Fußballanalyst und ehemaliger sowjetischer Verteidiger, äußerte sich dazu mit deutlichen Worten. Bubnov nahm kein Blatt vor den Mund und erklärte, dass Abascals Absicht zurückzukehren unangemessen sei und arrogant wirke. Die Kommentare des Experten spiegeln die Ansicht wider, dass Abascals vorherige Amtszeit bei Spartak wenig erfolgreich war, was seine Rückkehr in den Augen einiger unerwünscht macht.
Abascals Zeit bei Spartak war durchwachsen. Er übernahm 2022 und führte das Team in der Saison 2022/23 auf den zweiten Platz. Die folgende Saison brachte jedoch einen Rückgang, der im April 2024 zu seiner Entlassung führte. Während seiner Zeit beim Club betreute er 48 Spiele und erzielte 22 Siege, 13 Unentschieden und 13 Niederlagen. Sein Abgang wurde von Berichten über interne Konflikte und enttäuschende Ergebnisse begleitet.
Trotz seines Abschieds ist Abascal im Fußball geblieben, aber sein Herz scheint auf eine Rückkehr nach Russland gerichtet zu sein. Sein Agent soll angeblich nach potenziellen Möglichkeiten in der RPL suchen. Bubnovs Kritik deutet jedoch darauf hin, dass nicht alle in der russischen Fußballgemeinschaft auf seine Rückkehr erpicht sind.
Bubnovs Äußerungen unterstreichen eine breitere Debatte über ausländische Trainer in der RPL und deren Beiträge. Während einige argumentieren, dass Abascals früherer Erfolg eine zweite Chance rechtfertigt, sind andere der Meinung, dass seine Gesamtleistung einen solchen Schritt nicht rechtfertigt. Die unverblümte Einschätzung des Experten entspricht der letzteren Ansicht.
Bislang wurden Abascal keine offiziellen Angebote gemacht. Die RPL weist weiterhin mehrere internationale Trainer auf, aber die Landschaft bleibt wettbewerbsintensiv. Ob Abascal tatsächlich zurückkehren wird, bleibt ungewiss, aber Bubnovs Bemerkungen zeigen den Widerstand, dem er möglicherweise gegenübersteht.
Basierend auf Berichten von Чемпионат.com.