Fußballanalyst Alexander Bubnov hat sich zum engen Meisterschaftsrennen in der russischen Premier League geäußert und seine Einschätzung zu den Titelchancen von Zenit St. Petersburg abgegeben. Da nur noch zwei Runden ausstehen, liegt Zenit einen Punkt hinter Tabellenführer Krasnodar, was ein dramatisches Saisonfinale verspricht.
Bubnov zeigte sich zuversichtlich, dass Zenit das anstehende Spiel gegen Sotschi gewinnen würde. „Zenit wird Sotschi schlagen. Ich glaube nicht an Wunder. Wenn sie Sotschi zu Hause nicht besiegen können, dann verdienen sie den Titel definitiv nicht. Sie werden es allein durch die Klasse schaffen", sagte Bubnov in einem Video auf dem YouTube-Kanal 'Komment.Show'.
Der Experte betonte jedoch, dass Zenits Schicksal nicht vollständig in eigener Hand liege. „Sie sollten zu Dynamo Moskau beten, denn wenn Dynamo Krasnodar keine Punkte abnimmt ... Krasnodar wird Orenburg einfach überrollen und weiter hämmern, bis sie den Ball ins Netz treiben. Also hängt jetzt alles von Dynamo ab", fügte Bubnov hinzu.
Krasnodar mit 63 Punkten trifft auf Dynamo Moskau, bevor es Orenburg empfängt. Zenit mit 62 Punkten trifft auf Sotschi und dann auf Rostow. Bubnovs Analyse unterstreicht, dass selbst wenn Zenit die maximale Punktzahl holt, sie eine Niederlage von Dynamo gegen Krasnodar vermeiden müssen, um eine realistische Chance zu haben.
Der Ausgang des Duells zwischen Dynamo und Krasnodar könnte entscheidend sein. Sollte Krasnodar Punkte abgeben, könnte Zenit sie überholen. Umgekehrt würde ein Sieg von Krasnodar sie drei Punkte in Führung bringen, sodass Zenit am letzten Spieltag ein Wunder benötigt.
Bubnovs Äußerungen unterstreichen den psychologischen Druck, der auf beiden Mannschaften lastet. Während Zenit seine eigenen Aufgaben erledigen muss, hängt das Meisterschaftsrennen nun auch von der Leistung eines Mittelfeldteams wie Dynamo ab, das außer Stolz wenig zu gewinnen hat.
Basierend auf einem Bericht von Чемпионат.com.