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Cyberangriff auf den Bundesstaat São Paulo: Untersuchung

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Die Zivilpolizei von São Paulo untersucht einen Cyberangriff, der sensible Landesdaten einschließlich persönlicher Informationen und Passwörter geleakt hat

Cyberangriff auf den Bundesstaat São Paulo: Untersuchung des Datenlecks eingeleitetDie Zivilpolizei und der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates São Paulo untersuchen einen Cyberangriff, der zum Diebstahl und Verkauf vertraulicher Daten verschiedener staatlicher Behörden führte. Die gestohlenen Informationen umfassen personenbezogene Daten von Beamten, Zugangspasswörter und interne Aufzeichnungen, die angeblich von Kriminellen auf klandestinen Internetforen vermarktet werden.

Der Untersuchung zufolge nutzten Hacker Sicherheitslücken in den Servern der Regierung von São Paulo aus und setzten Viren (Malware) ein, um die Kontrolle über die Systeme zu übernehmen. Neben der Extraktion vertraulicher Daten verhandelte und tauschte die Gruppe auch illegalen Zugang zu Regierungssystemen – im Cyberjargon als „Shells“ bekannt – mit anderen Kriminellen.

Die bisher gesammelten Beweise bestätigen, dass die geleakten Daten authentisch sind, was nach Angaben der Polizei ein reales Risiko für die Informationssicherheit des Bundesstaates darstellt. Die Behörden betonen, dass der Hacker in diesem Fall über ein Rechenzentrum verfügte, das in der Lage war, große Datenbanken zu extrahieren und zu speichern.

Um die Beteiligten zu identifizieren, beantragte die Zivilpolizei eine gerichtliche Genehmigung zur Durchführung von Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehlen sowie zur Aufhebung des Fernmelde- und Daten(telematik)geheimnisses der Verdächtigen. Die Namen und Ziele der Operation unterliegen weiterhin der rechtlichen Geheimhaltung.