Der ehemalige französische Nationalspieler Christophe Dugarry hat starke Zweifel an der taktischen Erklärung für die Leistung des Paris Saint-Germain-Torhüters Matvey Safonov im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Bayern München geäußert. Das Spiel endete 1:1, doch ein bestimmter Aspekt von Safonovs Spielweise hat Aufmerksamkeit erregt.
Berichten zufolge hatte PSG-Trainer Luis Enrique Safonov angewiesen, den Ball absichtlich auf die Seite ins Aus zu spielen, auf der Bayerns Flügelspieler Michael Olise operierte. Die Statistiken sind bemerkenswert: Der russische Torhüter spielte bei sieben von zehn Abschlägen den Ball ins Aus und ermöglichte so einen Einwurf.
Dugarry, 1998 Weltmeister mit Frankreich, fand diese taktische Erklärung schwer zu glauben. 'Ist das ein Witz? Ich glaube es keine Sekunde lang', erklärte er bei einem Auftritt bei RMC Sport. Sein Unglaube richtete sich gegen die Vorstellung, dass eine solche Strategie eine bewusste, hochrangige Taktik des gefeierten Trainers sein könnte.
Er stellte die Logik sarkastisch in Frage und deutete an, dass wenn der Ball ins Aus zu spielen der Plan war, Enrique vielleicht besser Rugby trainieren sollte. 'Also ist die Taktik des großen Luis Enrique, den Ball ins Aus zu spielen! Ausgezeichnet, er sollte Rugby spielen!', bemerkte Dugarry und unterstrich damit seine Ansicht, dass die Aktion kontraproduktiv erschien.
Obwohl er das allgemeine Prinzip anerkannte, Druck auf den Flügeln auszuüben, um einen Gegner zu stören, konnte Dugarry den Nutzen in dieser spezifischen Umsetzung nicht erkennen. 'Ich verstehe, dass man Druck auf die Flügel ausüben muss, um dem Gegner Probleme zu bereiten, aber was soll der Sinn sein?', fragte er und implizierte, dass das bloße Aufgeben des Ballbesitzes durch Einwürfe wenig strategischen Vorteil bot.
Der Vorfall hat eine Debatte über die feine Linie zwischen innovativem Spielmanagement und ineffektivem Spiel ausgelöst. Safonovs Aktionen, ob als geplante Anweisung oder als Reihe verfehlter Klärungsversuche, wurden nach dem hochrangigen europäischen Duell zum Gesprächsthema.
Das Spiel selbst war ein eng umkämpftes Duell, wobei das 1:1-Unentschieden die Gesamtwertung ausgeglichen ließ. Die Fokussierung auf die Verteilung des Torhüters hat jedoch einige der Aktionen auf dem Platz überschattet und eine einzigartige taktische Nebenhandlung ins Rampenlicht gerückt.
Basierend auf Berichten von Чемпионат.com.