Der ehemalige Stürmer von Zenit St. Petersburg, Artem Dzyuba, hat sich über die Verpflichtung des brasilianischen Mittelfeldspielers Wendel von Sporting Lissabon im Jahr 2020 geäußert und eingeräumt, dass die anfänglichen Leistungen des Spielers die Mannschaft tief enttäuscht haben.
In einer kürzlich ausgestrahlten Folge der Dokumentationsreihe „Zenit Forever“ teilte Dzyuba offene Erinnerungen an Wendels schwierige Eingewöhnungszeit. Der russische Nationalspieler gestand, dass Wendels Spielniveau in den ersten sechs Monaten nach seiner Ankunft so schlecht war, dass die Teamkollegen die Entscheidung, ihn zu verpflichten, in Frage stellten.
Dzyuba erinnerte sich, dass das Team oft über Wendels Schwierigkeiten scherzte. Er gab zu, einen besonders scharfen Kommentar gemacht zu haben, in dem er behauptete, der Verein habe „keinen Brasilianer, sondern einen betrunkenen Inder“ verpflichtet, aufgrund der glanzlosen Auftritte des Mittelfeldspielers auf dem Platz.
Der Wechsel, der Wendel von der portugiesischen Hauptstadt nach Russland brachte, stieß zunächst auf Skepsis innerhalb des Kaders. Dzyubas Bemerkungen verdeutlichen, wie selbst hochkarätige Verpflichtungen sofort unter die Lupe genommen werden können, wenn die frühen Leistungen nicht den Erwartungen entsprechen.
Wendels Geschichte, wie Dzyuba sie erzählt, erinnert an den enormen Druck, dem Spieler beim Wechsel in eine neue Liga und einen neuen Verein ausgesetzt sind. Die spätere Anpassung und der Erfolg des Brasilianers bei Zenit stehen in starkem Kontrast zu diesen schwierigen ersten Monaten.
Die Kommentare wurden im Rahmen eines breiteren Rückblicks auf die jüngere Geschichte von Zenit gemacht und boten den Fans einen Blick hinter die Kulissen der Dynamik in der Umkleidekabine während einer Phase bedeutenden Kaderaufbaus.
Basierend auf einem Bericht von Tschampionat.com.