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Ed Mottas Geschichte der Kontroversen: Von Restaurant

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Der brasilianische Sänger Ed Motta hat eine lange Geschichte öffentlicher Vorfälle, darunter eine kürzliche Stuhlwurf-Episode in einem Restaurant in Rio und

Der brasilianische Musiker Ed Motta steht erneut im Zentrum einer öffentlichen Kontroverse, nachdem es in einem Restaurant in Rio de Janeiro zu einem störenden Vorfall kam. Die Episode ist die jüngste in einer Reihe konfrontativer Momente und aufrührerischer Äußerungen, die das öffentliche Leben des Sängers geprägt haben.

Der jüngste Vorfall ereignete sich spät in einer Samstagnacht im Restaurant Grado im Stadtteil Jardim Botânico. Berichten zufolge regte Motta sich über eine 'Korkengeld'-Gebühr auf, eine übliche Gebühr für Gäste, die eigene Getränke mitbringen. Beim Verlassen des Lokals griff er einen Stuhl von einem leeren Tisch und schleuderte ihn in den Essbereich. Der Stuhl prallte von einem Tisch ab und streifte einen Kellner. Als er an einem anderen Tisch vorbeikam, stieß er die Handtasche einer Frau um.

Die Situation eskalierte nach Mottas Abgang weiter. Etwa zehn Minuten später brach ein Streit zwischen Mitgliedern seiner Gruppe und einem benachbarten Paar aus. Der Streit wurde handgreiflich, was dazu führte, dass ein Kunde sieben Stiche wegen einer Kopfverletzung benötigte. In einem späteren Interview räumte Ed Motta ein, dass er bei dem Restaurantvorfall 'Grenzen überschritten' habe, bestritt jedoch ausdrücklich, den Stuhl auf einen Mitarbeiter geworfen zu haben.

Dieser Vorfall ist bei weitem kein Einzelfall. Im Jahr 2015 löste Motta Empörung aus, als er in den sozialen Medien ankündigte, dass er während einer Europatournee nicht auf Portugiesisch sprechen oder singen werde, obwohl er für brasilianisches Publikum auftrat. Er bezeichnete sein Publikum als 'kultivierter' und einige brasilianische Fans als 'einfältigen Haufen'. Er entschuldigte sich später für die in seiner Wortwahl ausgedrückten 'Frustrationen'.

Seine kritischen Äußerungen richteten sich auch gegen Künstlerkollegen. Etwa zur gleichen Zeit verurteilte er öffentlich eine Hommage an seinen Onkel, den legendären Tim Maia, die von Ivete Sangalo und Criolo aufgeführt werden sollte, und nannte das Projekt eine 'faule Sache'. Sangalo reagierte diplomatisch, nannte Motta 'einen Lieben' und entschied sich, die Situation einfach zu beobachten.

Im Juni 2024 zog Motta mit Äußerungen während einer Instagram-Live-Sitzung breite Kritik auf sich. Er erklärte, dass 'jeder, der Hip-Hop hört, dumm ist', eine Aussage, die er später in einer Video-Entschuldigung zurücknahm und zugab, 'schwer geirrt' und 'äußerst respektlos' gewesen zu sein.

Auch sein Bühnenverhalten hat Probleme verursacht. Im November 2024 entließ er während eines Auftritts auf dem Rock The Mountain Festival öffentlich einen Roadie, einen Produktionsassistenten, von der Bühne. Sein Team gab später eine Erklärung heraus, in der es seine Handlung als 'unangemessen' und 'überzogen' bezeichnete und bestätigte, dass er sich direkt bei dem Mitarbeiter entschuldigt habe.

Trotz dieses Musters hat Motta wenig Reue gezeigt. In einem Interview im Jahr 2024 erklärte er, er habe gelernt, 'den Mund zu halten', fügte aber hinzu: 'Ich bereue nichts, ich habe keine meiner Meinungen geändert.' Er behauptete auch, weniger Konzerteinladungen in Brasilien zu erhalten, und nahm eine 'Patrouille' gegen ihn wahr, und bemerkte, dass sein Ego in seinem Alter 'intensiver denn je' sei, und verglich es mit dem von Leonardo da Vinci. Basierend auf Berichterstattung von g1.