In einer bedeutenden Entwicklung in einem der berüchtigtsten Kriminalfälle Brasiliens wurde der ehemalige Torhüter Bruno Fernandes am Donnerstagabend (7. Mai) in São Pedro da Aldeia, in der Region Lagos im Bundesstaat Rio de Janeiro, von der Polizei festgenommen. Der Sportler hatte sich nach seiner Verurteilung wegen Totschlags an dem Model und Ex-Freundin Eliza Samudio etwa zwei Monate der Justiz entzogen.
Laut Militärpolizei (PMERJ) orteten Beamte Fernandes im Viertel Porto da Aldeia. Die Festnahme verlief ohne Zwischenfälle, da der ehemalige Fußballer sich Berichten zufolge nicht widersetzte und während der gesamten Operation vollständig mit den Strafverfolgungsbehörden kooperierte.
Nach seiner Festnahme wurde Fernandes zunächst zur 125. Polizeidienststelle in São Pedro da Aldeia gebracht, wo die Behörden den ausstehenden Haftbefehl gegen ihn formell vollstreckten. Der Fall wurde anschließend an die 127. Polizeidienststelle im nahe gelegenen Búzios übergeben, die die weitere Bearbeitung des Verfahrens übernahm.
Bruno Fernandes erlangte nicht nur durch seine Karriere als Profitorhüter Bekanntheit, sondern auch durch seine Verwicklung in einen der bekanntesten Kriminalfälle Brasiliens. Er wurde im Zusammenhang mit dem Tod von Eliza Samudio, einem Model, mit dem er eine Beziehung hatte, verurteilt. Der Fall erregte landesweit große mediale Aufmerksamkeit und öffentliche Empörung.
Die Festnahme markiert das Ende einer zweimonatigen Fahndung nach dem ehemaligen Sportler, dem es seit seiner Flucht gelungen war, sich den Behörden zu entziehen. Seine Verhaftung in der Küstenstadt São Pedro da Aldeia, einem beliebten Touristenziel in der Seenregion von Rio de Janeiro, deutet darauf hin, dass er versucht haben könnte, sich in einem weniger urbanen Gebiet abseits der großen Metropolen versteckt zu halten.
Die Behörden haben noch keine weiteren Einzelheiten zu den Umständen veröffentlicht, die zur Entdeckung von Fernandes führten, oder ob ihm während seiner Zeit als Flüchtiger jemand geholfen haben könnte. Die Ermittlungen dauern an, während die rechtlichen Schritte fortgesetzt werden.
Basierend auf Berichten von g1.