Am Freitagmorgen ereignete sich ein erschreckender Vorfall an einer öffentlichen Schule in Belford Roxo, in der Region Baixada Fluminense von Rio de Janeiro. Ein selbstgebauter Sprengsatz detonierte auf dem Schulgelände und verletzte mindestens 10 junge Schüler.
Die Explosion fand im Centro Integrado de Educação Pública (Ciep) Lasar Segall statt, das sich an der Rua Porto Sobrinho im Stadtteil Areia Branca befindet. Nach ersten Berichten der Feuerwehr wurde der improvisierte Sprengsatz angeblich im Schulhof gezündet, nachdem er von einem Schüler gehandhabt worden war.
Die Rettungskräfte bestätigten, dass acht Schüler im Alter von etwa 13 bis 15 Jahren bei der Explosion verletzt wurden. Glücklicherweise wurden alle Verletzungen als nicht lebensbedrohlich eingestuft. Die verletzten Jugendlichen wurden umgehend zur medizinischen Untersuchung und Behandlung in das Städtische Krankenhaus von Belford Roxo gebracht.
Details vom Tatort, berichtet von TV Globo, deuten darauf hin, dass die selbstgebaute Bombe aus einem PVC-Rohr bestand. Augenzeugen beschrieben, dass der Gegenstand auf den Boden geworfen wurde und bei der Detonation Projektilteile wie Nägel, Muttern und Bolzen freisetzte, die die Verletzungen der Schüler verursachten.
Nach den neuesten verfügbaren Informationen haben die Behörden die Herkunft des Sprengsatzes noch nicht ermittelt. Die Ermittlungen laufen noch, um zu klären, ob die Bombe von Schülern auf das Schulgelände gebracht oder von externen Personen platziert wurde.
Der Vorfall hat ernste Bedenken hinsichtlich der Schulsicherheit und des Vorhandenseins gefährlicher Materialien in Bildungseinrichtungen aufgeworfen. Die lokalen Behörden und Schulverantwortlichen werden voraussichtlich nach diesem alarmierenden Ereignis die Sicherheitsprotokolle überprüfen.
Basierend auf Berichten von g1.