Eine routinemäßige Polizeistreife in Hortolândia, São Paulo, führte am Freitag, den 8. Mai, zu einer bedeutenden Waffensicherstellung und einer Festnahme. Militärpolizisten hielten aus Verdacht zwei Männer in einem Fahrzeug im Stadtteil Jardim Santa Clara do Lago an.
Laut Polizeibericht stiegen die Verdächtigen aus dem Fahrzeug und wurden etwa 200 Meter entfernt gefasst. Während der Begegnung zerstörte einer der Männer angeblich sein eigenes Mobiltelefon, was den Verdacht der Beamten verstärkte.
Die Ermittlungen verlagerten sich dann auf das Wohnhaus, in dem das Fahrzeug geparkt worden war. Obwohl der Bewohner den Beamten zunächst den Zutritt verweigerte, erteilte die Großmutter des Mannes die Erlaubnis zur Durchsuchung des Grundstücks.
Im Haus fanden und beschlagnahmten die Polizisten ein Nachbildungs-Sturmgewehr, eine Pistole des Kalibers 9 mm und zwei ballistische Westen. Die Sammlung der Gegenstände, insbesondere die Körperpanzerung, deutete auf eine mögliche kriminelle Absicht hin, die über den einfachen Besitz hinausgeht.
Einer der von der Polizei gestoppten Männer gab zu, Eigentümer des beschlagnahmten Materials zu sein. Er wurde auf frischer Tat festgenommen und in Gewahrsam genommen.
Der Festgenommene und alle beschlagnahmten Gegenstände wurden anschließend der Polizeiwache Hortolândia (Plantão Policial) zur förmlichen Bearbeitung und Registrierung des Falles vorgelegt. Der Vorfall unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen der Polizei, illegale Waffen in der Region zu bekämpfen.
Basierend auf einem Bericht von g1.