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Fluminense-Fan-Mörder zu 40 Jahren verurteilt: Schießerei

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Ein Gefängnisbeamter wurde zu 40 Jahren Haft verurteilt, weil er nach einem Flamengo vs den Fluminense-Fan Thiago Leonel erschossen und versucht hatte, Bruno

Ein brasilianischer Gefängnisbeamter wurde zu vier Jahrzehnten Haft verurteilt, weil er einen Fluminense-Anhänger erschossen und einen weiteren Mann ermordet hatte. Der gewalttätige Vorfall ereignete sich in einer überfüllten Bar in der Nähe des Maracanã-Stadions nach einem großen Fußballderby.

Der verurteilte Beamte Marcelo de Lima wurde des Mordes und des versuchten Mordes mit dreifacher Qualifikation für schuldig befunden. Das Gericht führte das niederträchtige Motiv, die Gefahr für andere Gäste und die Unfähigkeit der Opfer, sich zu verteidigen, als erschwerende Faktoren an. Zusätzlich zur Haftstrafe wird er sein öffentliches Amt verlieren.

Die Tat ereignete sich in der Nacht des 1. April 2023 nach dem klassischen Spiel Flamengo gegen Fluminense. Die Opfer hielten sich in einer Bar voller Dreifarben-Fans auf, als der dienstfreie Beamte das Feuer eröffnete. Überwachungsaufnahmen hielten das chaotische Moment fest, als neun Schüsse fielen und die Gäste sich hinter Tischen und Wänden in Deckung zwangen.

Das Opfer, der 36-jährige Thiago Leonel, war Kameramann, Kameradirektor und Samba-Musiker. Er war Gründungsmitglied der Gruppe Samba pra Roda, die häufig in der Bar auftrat. Er starb am Tatort, nachdem er von mehreren Kugeln getroffen worden war.

Das zweite Opfer, Bruno Tonini, erlitt schwere Verletzungen und wurde notoperiert. Er verlor bei dem Angriff eine Niere, seine Milz sowie Teile von Leber und Darm.

Erste Zeugenaussagen deuteten darauf hin, dass der Streit um zwei kleine Pizzen an der Bartheke begann. Die Ermittlungen wiesen diese Version jedoch später zurück. Die Staatsanwaltschaft kam zu dem Schluss, dass die Schießerei auf politische Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Beamten und den Opfern zurückzuführen sei.

Während des Prozesses behauptete Marcelo de Lima, er habe sich bedroht gefühlt und in Notwehr gehandelt. Er äußerte auch Bedauern darüber, dass Berichte die Tötung mit einem Pizza-Streit in Verbindung gebracht hatten. Der Angeklagte hat das Recht, Berufung gegen das Urteil einzulegen.

Basierend auf Berichterstattung von g1.