Der lang erwartete britische Schwergewichtskampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua ist laut Promoter Frank Warren nun fest für November 2026 anvisiert. In einem aktuellen Update skizzierte Warren den geplanten Zeitplan für den Megakampf und betonte, dass beide Kämpfer vorher Aufwärmkämpfe benötigen, diese jedoch nicht auf derselben Veranstaltung stattfinden werden.
Warren, der Fury vertritt, bestätigte, dass sein Klient aktiv bleiben und eine weitere längere Inaktivität vermeiden möchte. Nachdem er im April im Tottenham Hotspur Stadium aus dem Ruhestand zurückgekehrt war und Arslanbeck Makhmudov besiegte, forderte Fury sofort einen Kampf gegen Joshua. Warren betonte jedoch, dass der Gypsy King vor dem großen Duell einen weiteren Aufwärmkampf benötigt, um seinen Rhythmus beizubehalten.
„Er will einen weiteren Kampf, er will nicht warten, sonst wäre er fast acht Monate wieder aus dem Ring, und das will er nicht“, erklärte Warren. Der Promoter fügte hinzu, dass man aktiv Optionen für Furys nächsten Gegner prüfe und in den kommenden Wochen mit Details rechne.
Auf der anderen Seite ist auch Anthony Joshua für einen Vorbereitungskampf vorgesehen. Joshua wird am 25. Juli in Riad gegen den Albaner Kristian Prenga antreten. Dieser Kampf markiert Joshuas Rückkehr in den Ring nach seiner Genesung von einem schweren Autounfall, einem tragischen Vorfall, bei dem zwei seiner engen Freunde ums Leben kamen. Warren räumte ein, dass Joshua diesen Kampf auf niedrigerem Niveau braucht, um Ringrost abzulegen, bevor er auf Fury trifft.
Auf die Frage, ob Furys Aufwärmkampf möglicherweise auf derselben Karte wie Joshuas Julikampf stattfinden könnte, war Warren eindeutig. „Das wird nicht passieren“, stellte er klar und schloss jegliche Spekulationen über eine gemeinsame Veranstaltung aus. Diese Entscheidung stellt sicher, dass beide Kämpfer ihre eigenen separaten Vorbereitungspläne für das Novembrer Datum haben.
Der November-Zeitplan ist bedeutsam, da er den Höhepunkt jahrelanger Verhandlungen und knapp verpasster Gelegenheiten für diese historische britische Rivalität darstellt. Beide Lager sind nun auf den Zeitplan eingeschworen, wobei Großbritannien der bevorzugte Austragungsort für das Hauptereignis ist. Warren äußerte die Hoffnung, dass der Kampf auf britischem Boden stattfinden würde, was ein enormes Ereignis für die heimische Boxszene wäre.
Da beide Schwergewichtsstars bereit sind, mit Aufwärmkämpfen aktiv zu bleiben, wird die Bühne für einen der größten Kämpfe in der britischen Boxgeschichte bereitet. Das Novemberziel gibt beiden Lagern ein klares Zeitfenster, um sich vorzubereiten, zu bewerben und ein passendes Spektakel für die Fans zu liefern, die jahrelang darauf gewartet haben, dass Fury und Joshua ihre Rivalität im Ring klären.
Basierend auf Berichterstattung von SkySports | News.