Der deutsche Klub SC Freiburg hat ein bemerkenswertes Comeback hingelegt und sich einen Platz im Europa-League-Finale gesichert. In einem dramatischen Halbfinal-Rückspiel im Europa-Park Stadion besiegte Freiburg die portugiesische Mannschaft SC Braga mit 3:1 und drehte damit die 1:2-Hinspielniederlage im Gesamtergebnis um.
Das Spiel wurde stark von einer frühen roten Karte für Braga beeinflusst. Bereits nach sieben Minuten wurde der gegnerische Mittelfeldspieler Mario Dorjelés vom Platz gestellt, sodass seine Mannschaft den Großteil der Partie in Unterzahl bestreiten musste. Freiburg nutzte die numerische Überlegenheit schnell aus.
Verteidiger Lukas Kübler erzielte in der 19. Minute die Führung für die Gastgeber und verschaffte ihnen einen entscheidenden Vorsprung. Die deutsche Mannschaft blieb weiter druckvoll und wurde kurz vor der Halbzeitpause belohnt. Mittelfeldspieler Johan Manzambi traf in der 41. Minute ins Netz und verdoppelte Freiburgs Vorsprung, womit sie die Kontrolle über die Begegnung übernahmen.
In der zweiten Halbzeit behielt Freiburg seine Dominanz bei. Lukas Kübler vollendete eine denkwürdige persönliche Leistung mit seinem zweiten Tor des Spiels in der 72. Minute zum 3:0. Braga gelang durch Stürmer Pau Víctor in der 79. Minute ein Trosttor, aber für die portugiesischen Gäste war es zu wenig und zu spät.
Der 3:1-Sieg an diesem Abend, zusammen mit dem Hinspielergebnis, reichte aus, um Freiburg ins Finale zu bringen. Dort treffen sie nun auf den englischen Premier-League-Klub Aston Villa, was einen historischen Erfolg für den Bundesligisten darstellt.
Das Spiel wurde von Schiedsrichter Davide Massa geleitet. Basierend auf Berichterstattung von Чемпионат.com.