Getafe-Präsident Ángel Torres war in der Sendung 'El programa de Ortega' auf Radio MARCA zu Gast, um über die beeindruckende Saison seines Clubs zu reflektieren und einige bedeutende persönliche Neuigkeiten mitzuteilen. Der langjährige Präsident lobte die Leistung des Teams überschwänglich und vergab eine nahezu perfekte Punktzahl.
Torres zeigte sich sehr stolz auf die Leistungen des Kaders und erklärte, das Team sei 'beeindruckend' gewesen und habe nicht mehr leisten können. Er betonte die bemerkenswerte Konstanz des Vereins und merkte an, dass es 'etwas Unnormales' sei, dass Getafe 25 aufeinanderfolgende Jahre im Profifußball verbracht habe – ein Zeugnis der Stabilität, die er mit aufgebaut habe.
In einer wichtigen Ankündigung gab Torres seinen Zeitplan für den Rücktritt bekannt. Er bestätigte, dass er 2028 das Präsidentenamt verlassen werde, und beendete damit alle Spekulationen über seine langfristigen Pläne. Diese Erklärung erfolgte, nachdem er erfolgreich den Bau des neuen Stadions des Vereins überwacht hatte, ein Projekt, von dem viele, wie er sagte, bezweifelten, dass es zustande kommen würde.
Das Gespräch wandte sich auch der Zukunft von Cheftrainer José Bordalás zu. Torres deutete an, dass das Verbleiben des Trainers weitgehend von Bordalás selbst abhängt. Er erklärte, dass Gespräche über einen neuen Vertrag erst stattfinden würden, sobald die endgültige Ligaposition und die Saisonziele des Teams gesichert seien, und deutete an, dass schnell eine Lösung gefunden werden könne.
Obwohl Torres nicht auf potenzielle Nachfolger eingehen wollte, räumte er ein, dass die ehemaligen Spieler Paunovic und Celestini Personen seien, mit denen er gute Erinnerungen verbinde, und ließ damit die Tür für zukünftige Möglichkeiten offen, falls Bordalás den Verein verlassen sollte.
Als bekanntes Mitglied von Real Madrid wurde Torres nach den gemeldeten internen Konflikten in der Kabine des spanischen Spitzenklubs gefragt. Er entschied sich, nicht ins Detail zu gehen, und erklärte, er habe genug Sorgen mit seinem eigenen Verein. Allerdings äußerte er eine allgemeinere Kritik und meinte, der Fußball habe sich 'zum Schlechten verändert' und wenn die größten Klubs kein positives Beispiel gäben, schaffe das ein problematisches Umfeld für kleinere Teams.
Torres schloss mit der Empfehlung an Vereine wie den seinen, sich auf ihr eigenes Geschäft zu konzentrieren. Seine Priorität ist klar: die endgültige Platzierung in der Saison zu klären und möglicherweise einen Platz im europäischen Wettbewerb zu sichern – ein Ziel, das eine äußerst erfolgreiche Saison unter seiner Führung krönen würde.
Basierend auf Berichterstattung von Fútbol // marca.