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Glasners Conference-League-Sieg: Ein perfekter Abschied von

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Glasners Palace-Abschied: Conference-League-Sieg sichert Europa-League-Platz. Emotionaler Österreicher sagt „kein Bedauern“ und lobt „fantastischen Geist“ von

Oliver Glasner verabschiedete sich emotional von Crystal Palace, indem er den Klub zu einem historischen Triumph in der Conference League führte und in seinem letzten Spiel an der Spitze einen Europa-League-Platz sicherte. Die Amtszeit des Österreichers im Süden Londons endete märchenhaft, als Jean-Philippe Matetas Treffer in der zweiten Halbzeit gegen Rayo Vallecano in Leipzig den Ausschlag gab und sowohl in Deutschland als auch im Selhurst Park wilde Feierlichkeiten auslöste.

Der Sieg war Glasners dritte Trophäe innerhalb von 12 Monaten, nach den Erfolgen im FA Cup und Community Shield in der Vorsaison. Seine Ernennung im Februar 2024 hatte für Aufsehen gesorgt, aber der bescheidene Trainer wischte schnell jeden Gedanken an Magie beiseite und bestand darauf, dass die Spieler das Lob verdienten. „Ich habe diese Spielergruppe nur unterstützt – ich könnte der beste Magier sein, aber ohne die Spieler würde es nicht funktionieren“, sagte er nach dem Schlusspfiff.

Das Spiel selbst war eine angespannte Angelegenheit, wobei Palace weite Teile kontrollierte, aber Mühe hatte, eine widerstandsfähige Rayo-Mannschaft zu knacken. Matetas klinischer Abschluss reichte jedoch aus, um die Teams zu trennen und die rot-blauen Fans in Ekstase zu versetzen. Tausende Anhänger versammelten sich im Selhurst Park, um auf einer Großleinwand zuzusehen, und strömten nach dem Schlusspfiff auf den Platz – ein kathartischer Ausbruch nach Jahren, in denen sie hinter den glamouröseren Klubs Londons die zweite Geige spielten.

Glasner, der während der Feierlichkeiten einen ganzen Rutscher auf dem Rasen machte, gab zu, tief durchgeatmet zu haben, als der Schiedsrichter das Ende signalisierte. „Ich habe diese Spielergruppe nur unterstützt“, wiederholte er und betonte, dass das Verdienst dem Kader gebühre. „Sie werden Ihnen alle sagen, dass ich sehr anspruchsvoll bin. Aber sie wissen, dass ich das Beste für alle will. Sobald alle das verstanden haben, haben wir einen fantastischen Geist geschaffen, und die Fans haben jetzt, was sie verdienen: einen Platz in der Europa League.“

Trotz des historischen Erfolgs betonte Glasner, dass er keinerlei Bedauern über seinen Abschied hege. Auf die Frage, ob er es sich noch einmal überlegen würde, antwortete er unmissverständlich: „Nein. Ich erinnere mich, dass Sie mich einmal gefragt haben, im Akademiebereich, als die Fans das Banner vorbereitet haben, als wir ein wenig zu kämpfen hatten. Und jetzt ist es dasselbe. Ich sehe mich als Diener der Spieler, als Diener des Klubs und dann als jemanden, der die Richtung vorgibt.“ Er beschrieb, wie Fans ihm Nachrichten schickten, in denen sie ihm für den besten Tag ihres Lebens dankten – ein Gefühl, das er erwiderte.

Adam Whartons Heldentaten waren umso bemerkenswerter, als er ein großer Zweifel für die Startelf gewesen war. Der Mittelfeldspieler war wenige Tage zuvor gegen Arsenal mit einem geschwollenen Knöchel vom Platz gehumpelt und hatte die Vorbereitung mit dem Fuß in einer Eiskiste verbracht, um die Schwellung zu reduzieren. „Ich konnte nicht richtig schießen. Es war nicht angenehm, aber ich wollte wegen eines kleinen geschwollenen Knöchels nicht das Finale verpassen“, sagte er. Wharton wurde zum Mann des Spiels gewählt und krönte damit eine Saison, die seinen Status als eines der vielversprechendsten Mittelfeldtalente Englands gesteigert hat.

Für Rayo Vallecano war die Niederlage eine bittere Pille. Sie hatten auf den ersten großen Titel ihrer Vereinsgeschichte gehofft, bedrohten Palaces Tor jedoch selten. Trainer Iñigo Pérez zeigte sich schonungslos in seiner Bewertung: „Was einen innerlich zerbricht, ist zu sehen, wie die Leute weinen und versuchen, einen aufzumuntern. Sie waren taktisch überlegen, und wir waren nie nah dran zu gewinnen.“ Er gab zu, dass es schwer sein würde, sich eine Wiederholung des Spiels anzusehen.

Glasners Vermächtnis bei Palace ist nun besiegelt. Er kam zu einem Verein, der lange mit dem Abstieg flirtete, und verwandelte ihn in eine Mannschaft, die auf mehreren Fronten mithalten kann. Der Erfolg in der Conference League sichert europäischen Fußball in der nächsten Saison – eine Leistung, die bei seiner Übernahme unwahrscheinlich erschien. Seine Fähigkeit, eine Verbindung zur Fangemeinde herzustellen, die ihm während einer schwierigen Phase mit einem Banner antwortete, wurde zum Fundament des Wiederaufschwungs.

Der Europa-League-Platz ist nicht nur eine Belohnung für eine denkwürdige Kampagne, sondern auch eine Plattform für den Verein, um hochkarätigere Spieler anzuziehen und seinen Kern – darunter Mateta und Wharton – zu halten. Der finanzielle und reputationsmäßige Aufschwung könnte transformativ sein, und die Herausforderung für den nächsten Trainer wird darin bestehen, auf Glasners Fundament aufzubauen. Wer auch immer es ist, er erbt einen Verein mit neuem Selbstverständnis und neuem Glauben.

Während der Österreicher geht, hallen seine Worte nach: Er war ein Diener, kein Magier. Aber für die Palace-Anhänger fühlte sich das, was er erreicht hat, dennoch magisch an. Der Schlusspfiff in Leipzig markierte das Ende einer Ära, aber die Erinnerungen an diese Nacht – und die Trophäen davor – werden bleiben. Basierend auf Berichterstattung des Guardian.