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Guardiola verlässt Man City: Was kommt als Nächstes für die

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Pep Guardiola wird voraussichtlich nach dem Premier-League-Finale Manchester City verlassen, Enzo Maresca gilt als sein Nachfolger. Der Club bereitet sich auf

Pep Guardiolas legendäre Amtszeit bei Manchester City scheint sich dem Ende zuzuneigen, wie Clubquellen andeuten, dass der katalanische Stratege nach dem Premier-League-Finale am Sonntag gegen Aston Villa zurücktreten wird. Obwohl Guardiola öffentlich darauf besteht, dass er einen Vertrag bis 2027 hat, laufen hinter den Kulissen im Etihad-Stadion bereits Vorbereitungen für seinen Abschied.

Der 55-jährige Guardiola hat den englischen Fußball seit seiner Ankunft im Jahr 2016 neu definiert und 17 große Trophäen gewonnen – darunter sechs Premier-League-Titel, die Champions League, drei FA-Cups und fünf Ligapokale. Seine City-Mannschaft war die erste, die in einer Erstligasaison 100 Punkte erreichte, und die erste englische Männermannschaft, die vier aufeinanderfolgende Ligatitel gewann. In dieser Saison könnten sie einem FA-Cup- und Carabao-Cup-Doppel einen siebten Ligatitel hinzufügen, was Guardiolas anhaltende Brillanz unterstreicht.

Die Entscheidung zu gehen markiert das Ende einer Ära nicht nur für City, sondern für die Premier League. Guardiolas Einfluss hat taktische Ansätze in der gesamten Liga neu geformt und die Standards für Pressing, Ballbesitz und Positionsspiel erhöht. Sein Abschied wird eine Lücke hinterlassen, die nur wenige Trainer zu füllen hoffen können, und der Club erwägt bereits Optionen, um sein Vermächtnis zu ehren, darunter möglicherweise die Umbenennung des erweiterten Nordrangs nach ihm.

Trotz wiederholter Dementis von Guardiola in Pressekonferenzen – zuletzt sagte er „Ich habe noch ein Jahr“ und wies Fragen zu seinem Abschied zurück – deutet die Beweislage auf einen bevorstehenden Abschied hin. Am Freitag vor dem FA-Cup-Finale scherzte er „auf keinen Fall“, als er gefragt wurde, ob es sein letzter Wembley-Besuch sei, aber sein Auftreten und die anschließenden Mitarbeiterfotos nach dem Sieg haben Spekulationen angeheizt. Quellen bestätigen, dass Spieler und Mitarbeiter sich darauf vorbereiten, nach dem Villa-Spiel Lebewohl zu sagen.

Der Spitzenkandidat für Guardiolas Nachfolge ist Enzo Maresca, der als sein Assistent bei City tätig war, bevor er Chelsea trainierte. Marescas Vertrautheit mit der Clubphilosophie und seine eigene taktische Finesse machen ihn zu einem natürlichen Kandidaten. Der Italiener würde jedoch einen Kader im Umbruch übernehmen. Clubkapitän Bernardo Silva und Verteidiger John Stones haben bereits bestätigt, dass sie den Club verlassen werden, wenn ihre Verträge diesen Sommer auslaufen. Mittelfeldarchitekt Kevin De Bruyne wechselte letztes Jahr zu Neapel, während Torhüter Ederson im September an Fenerbahçe verkauft wurde. Ein weiterer Stammspieler, Kyle Walker, wechselte nach einer Ausleihe an die AC Mailand im Juli zu Burnley.

Diese Abgänge signalisieren einen breiteren Umbau, der den neuen Trainer damit beauftragen wird, frische Talente zu integrieren und gleichzeitig Citys Dominanz zu wahren. Die Herausforderung wird durch die anhaltenden 115 Premier-League-Anklagen wegen angeblicher Verstöße gegen Finanzregeln verschärft, die zu schweren Strafen führen und den Übergang weiter erschweren könnten.

Für Guardiola stellt das Sonntagsspiel ein poetisches Finale dar – sein 593. Spiel als Trainer, mehr als jeder andere Trainer in der Geschichte von City. Ob er nun mit einem siebten Ligatitel abtritt oder nicht, sein Vermächtnis ist gesichert. Er wird als Architekt einer der größten Clubmannschaften aller Zeiten in Erinnerung bleiben, als unermüdlicher Innovator, der Manchester City zu einer Dauermacht machte.

Während sich der Club auf das Leben nach Guardiola vorbereitet, schaut die Fußballwelt zu, wer in die Bresche springen wird und ob City seinen beispiellosen Erfolg aufrechterhalten kann. Eines ist sicher: Die Ära nach Guardiola wird der härteste Test für die Infrastruktur und den Ehrgeiz des Clubs sein. Basierend auf Berichterstattung von BBC Sport.