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Historisches Schiffs-Auftauchtest verschoben: Neuer Termin

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Der Wiederauftauchtest des gesunkenen Forschungsschiffs Prof. W. Besnard im Hafen von Santos, ursprünglich für den 8. März geplant, wurde aufgrund schlechter

Die geplante Bergungsoperation für das historische Forschungsschiff Prof. W. Besnard, das am 13. März am Valongo-Kai im Hafen von Santos sank, wurde verschoben. Der entscheidende Test, ursprünglich für Freitag, den 8. März, angesetzt, wurde abgesagt, da die Seebedingungen für das komplexe Verfahren nicht günstig waren.

Laut Alexandre Salamoni, Direktor des für die Notbergung beauftragten Unternehmens Marfort Serviços Marítimos, war das Gezeitenfenster zu kurz. Die Niedrigwasserzeit dauerte nur 30 bis 40 Minuten, was nicht ausreichte, um alle 13 an Bord installierten Saugpumpen in Betrieb zu setzen und den Wasserentfernungsprozess zu beginnen.

Die Operation, die Kosten von 8,6 Mio. R$ verursacht, ist auf spezifische Gezeitenbedingungen angewiesen. Das Team benötigt mindestens zwei Stunden Niedrigwasser, um eine stabile Umgebung für die effektive Arbeit der Pumpen zu schaffen und das Wasser, das nach Regenwasseransammlung zum Sinken des Schiffes führte, schrittweise zu entfernen.

Salamoni äußerte Zuversicht, dass die notwendigen Bedingungen in der kommenden Woche erfüllt sein werden. Die Vorhersage zeigt, dass sich zwischen dem 11. und 14. März ein geeignetes Gezeitenfenster öffnen wird, das die benötigte verlängerte Niedrigwasserperiode für die sichere Durchführung des Wiederauftauchplans bietet.

Sicherheit bleibt die oberste Priorität für die Bergungsmannschaft. Salamoni betonte, dass der Prozess nicht überstürzt wird, und sie sind bereit, so viele Versuche wie nötig zu unternehmen, um den sicheren Abschluss der Operation zu gewährleisten. Der detaillierte Durchführungsplan wurde bereits von der brasilianischen Marine genehmigt.

Nach dem erfolgreichen Auftauchen der Prof. W. Besnard wird die nächste Phase eine gründliche Inspektion des Rumpfes zur Bewertung der Seetüchtigkeit umfassen. Nach dieser Bewertung wird das Schiff zu einer Werft geschleppt und der Hafenbehörde von Santos (APS) zur weiteren Untersuchung und endgültigen Entscheidung übergeben.

Das 49,3 Meter lange Schiff hat eine ereignisreiche Geschichte. Es wurde 1966 für die Regierung des Bundesstaates São Paulo gebaut und absolvierte über 260 Fahrten für wissenschaftliche Forschung, wobei es mehr als 10.000 Sammelstellen besuchte. Bemerkenswert ist, dass es die ersten brasilianischen Forschungsteams in die Antarktis brachte. Nach einem großen Brand im Jahr 2008, der es außer Betrieb setzte, wurde es der Nichtregierungsorganisation Instituto do Mar (Imar) zur Renovierung gespendet, bevor es kürzlich sank.

Basierend auf Berichten von g1.