In einer bedeutenden Entwicklung für die Gemeinde Cruzeiro do Sul in Acre konnten alle durch das jüngste Hochwasser vertriebenen Familien in ihre Häuser zurückkehren. Die kommunale Zivilschutzbehörde bestätigte, dass die letzten 20 Familien, die noch in öffentlichen Unterkünften lebten, erfolgreich in ihre Wohnungen zurückgebracht wurden.
Der Rückkehrbetrieb begann bereits zu Beginn der Woche am Dienstag, als die Behörden den Prozess der Umsiedlung der Familien aus den vorübergehenden Unterkünften einleiteten. Zunächst wurden 45 Familien zurück in ihre Häuser gebracht, da sich die Wasserstände in der Region verbesserten.
Die Hauptursache für die Evakuierung war das Anschwellen des Rio Juruá, eines großen Wasserlaufs in der Region. Die neueste offizielle Messung ergab am Donnerstag einen Pegelstand von 13,11 Metern. Dieser Wert liegt leicht über dem kritischen Überlaufschwellenwert von 13 Metern, doch der abnehmende Trend ermöglichte die sichere Rückkehr der Bewohner.
Die Unterkünfte wurden in mehreren örtlichen Schulen eingerichtet, um die vertriebene Bevölkerung aufzunehmen. Dazu gehörten die Schule Madre Adelgundes Becker im Viertel Miritizal und die Schule Marcelino Champagnat im Viertel João Alves. Weitere genutzte Einrichtungen waren die Schulen Thaumaturgo de Azevedo, Terezinha de Jesus Saavedra, Rita de Cássia, Corazita Negreiros und Padre Arnold.
Mit dem Abschluss der Evakuierung können diese Bildungseinrichtungen nun ihre normalen Funktionen wieder aufnehmen. Die koordinierte Bemühung der kommunalen Zivilschutzbehörde gewährleistete einen reibungslosen Übergang für die betroffenen Familien, die aufgrund des Hochwasserrisikos in vorübergehenden Quartieren gelebt hatten.
Die Behörden überwachen weiterhin den Zustand des Flusses, obwohl die Plattform für Echtzeit-Updates bei der letzten Überprüfung als instabil gemeldet wurde. Die Gemeinde bleibt wachsam, da der Wasserstand trotz des Rückgangs noch über dem offiziellen Hochwasserniveau liegt.
Basierend auf Berichten von g1.