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Inter vollendet Double: 2:0-Coppa-Italia-Sieg über Lazio

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Inter Mailand sicherte sich mit einem 2:0-Sieg über Lazio im Coppa-Italia-Finale 2026 im Stadio Olimpico den zweiten Titel der Saison und damit das nationale

Inter Mailand hat sich mit einem souveränen 2:0-Sieg über Lazio im Coppa-Italia-Finale im römischen Stadio Olimpico die zweite Trophäe der Saison 2026 gesichert. Das Ergebnis besiegelte das nationale Double für Cristian Chivus Mannschaft, die den Pokal zu ihrem Serie-A-Titel hinzufügte und ihre Dominanz im italienischen Fußball unterstrich. Für Lazio verlängerte die Niederlage eine frustrierende Saison, verpassten sie doch einen direkten Europa-League-Platz und scheiterten daran, ihren Coppa-Italia-Triumph von 2000 über Inter zu wiederholen.

Chivu hat in seiner ersten Saison als Trainer eine bemerkenswerte Wende vollzogen. Frisch vom Gewinn des Scudetto ging seine Inter mit Selbstvertrauen ins Finale, nachdem sie Lazio in der Liga erst wenige Tage zuvor mit 3:0 besiegt hatten. Vor dem Spiel äußerte Inter-Präsident Beppe Marotta die Ambitionen des Vereins: "Quando si disputa una finale è sempre una serata splendida... la speranza di poter conseguire la decima vittoria che porterebbe metaforicamente un'altra stella." Dieser zehnte Coppa-Italia-Titel würde Inters Vermächtnis weiter festigen, und die Spieler antworteten mit einer klinischen Vorstellung.

Lazio hingegen sah das Finale als letzte Rettung. Eine Saison, die von Fanprotesten und einem Platz im Mittelfeld geprägt war, ließ den Pokal als einzigen Weg zu Silber und europäischer Qualifikation. Sportdirektor Angelo Mariano Fabiani hob die unerwartete Reise hervor: "Chi si poteva aspettare che Motta ci portasse in finale parando quei rigori? Ce la godiamo fino in fondo." Die Heldentaten von Torhüter Marco Motta waren entscheidend gewesen, aber an diesem Abend reichten sie nicht aus, um Inters Offensivkraft zu widerstehen.

Das Spiel begann mit einem hektischen Tempo, wobei Inters hohes Pressing Lazios Spielaufbau erstickte. Bereits nach Minuten kassierte Manuel Akanji eine Gelbe Karte für ein spätes Einsteigen gegen Tijjani Noslin, was Inters aggressive Absicht signalisierte. Der Durchbruch gelang in der 14. Minute: Federico Dimarco schlug eine gefährliche Flanke von links, und Lazios Rechtsverteidiger Adam Marusic köpfte unter Druck unabsichtlich den Ball ins eigene Tor. Es war ein desaströser Start für Maurizio Sarris Mannen, die auf die Unterstützung der heimischen Fans gehofft hatten.

Sarri, der bereits zwei nationale Pokalfinals verloren hatte, räumte vor dem Spiel die Bedeutung ein: "Personalmente ne ho già perse due... questo è un trofeo, deve essere dei giocatori e del pubblico, vogliamo dargli una grande soddisfazione." Doch seiner Mannschaft gelang es kaum, klare Chancen zu kreieren, während Inter in der ersten Hälfte 71 % Ballbesitz hatte und acht Torschüsse zu Lazios zwei verzeichnete. Lazios Angriff um Noslin und Gustav Isaksen war weitgehend isoliert.

Das zweite Tor fiel zehn Minuten vor der Halbzeit, von Lazios Abwehr geschenkt. Nuno Tavares' fehlerhafter Rückpass wurde von Denzel Dumfries abgefangen, der uneigennützig zu Lautaro Martínez querlegte, der zum 2:0 einschob. Es war ein grausamer Schlag, der Lazios defensive Anfälligkeit verdeutlichte. Lautaro hatte vor dem Finale den Hunger der Mannschaft betont: "Abbiamo la fame di vincere tutti i trofei, in ogni competizione vogliamo arrivare in fondo." Dieser Hunger war offensichtlich, als Inter jeden Fehler gnadenlos ausnutzte.

In der zweiten Hälfte drängte Lazio verzweifelt nach vorne, Sarri brachte Pedro, Matteo Cancellieri, Boulaye Dia und Manuel Lazzari. Dia vergab die beste Chance, als er nach einem schnellen Angriff aus kurzer Distanz direkt auf Torhüter Josep Martinez schoss. Noslin kam ebenfalls dem Ausgleichstreffer nahe, sein Schuss streifte den Pfosten. Doch Inters Abwehr, angeführt von Akanji und Alessandro Bastoni, hielt stand und ließ die Biancocelesti nur zu Halbchancen.

Chivu, der seine Spieler aufgefordert hatte, "entrare in campo per fare determinate cose ma con la voglia di divertirsi e senza perdere entusiasmo e umiltà", sah seine Mannschaft das Spiel effektiv kontrollieren. Späte Einwechslungen wie Ange-Yoan Bonny und Carlos Augusto brachten frische Kräfte, während Lazios Frustration wuchs. Der Schlusspfiff bestätigte Inters zehnten Coppa-Italia-Titel, ein historischer Meilenstein, der die Rückkehr des Vereins an die Spitze des italienischen Fußballs unterstreicht.

Für Lazio hinterlässt die Niederlage offene Fragen. Sarri, der behauptet hatte, "vincere il trofeo non mi cambia la vita", wird sich einer Überprüfung einer Saison stellen müssen, die hinter den Erwartungen zurückblieb. Das Fehlen eines direkten europäischen Startplatzes erschwert ihre Sommerplanung zusätzlich. Im Gegensatz dazu signalisiert Inters Double-Sieg unter einem Trainerneuling eine neue Ära des Erfolgs. Wie Marotta anmerkte: "È stato lo scudetto di Chivu e della squadra... È di buon auspicio per lui e per noi." Dieses Finale war ein weiterer Beweis dafür.

Basierend auf einem Bericht von Tuttosport.