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ITF hält Tennis-Sperre für Russland und Belarus trotz IOC-Empfehlung aufrecht

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Die Internationale Tennis Federation hat die Suspendierung russischer und belarussischer Spieler aufrechterhalten und ignoriert damit den Aufruf des IOC, die Beschränkungen für belarussische Athleten aufzuheben. Eine Überprüfung ist für Oktober 2026 geplant.

Die Internationale Tennis Federation (ITF) hat bestätigt, dass sie ihre Haltung zur Suspendierung russischer und belarussischer Tennisspieler nicht ändern wird. Diese Entscheidung erfolgt als direkte Reaktion auf eine kürzliche Erklärung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die speziell die Aufhebung der Beschränkungen für belarussische Athleten empfahl.

In einer offiziellen Mitteilung erklärte die ITF, dass die Leitlinien des IOC ihre derzeitige operative Position nicht ändern. Das Dachorgan des Welttennissports betonte, dass das Verbot sowohl für den russischen als auch für den belarussischen nationalen Tennisverband weiterhin vollständig in Kraft bleibt.

Die Föderation skizzierte jedoch einen zukünftigen Weg für mögliche Veränderungen. Sie gab bekannt, dass der Mitgliedsstatus des Belarussischen Tennisverbands auf der Jahreshauptversammlung der ITF formal geprüft wird. Diese entscheidende Überprüfung ist für Oktober 2026 angesetzt.

Die Entscheidung bedeutet, dass Spieler aus Russland und Belarus weiterhin daran gehindert werden, unter ihrer Nationalflagge bei von der ITF sanktionierten Veranstaltungen anzutreten. Dies umfasst große Mannschaftswettbewerbe wie den Davis Cup und den Billie Jean King Cup, deren Abwesenheit ein bedeutendes Diskussionsthema war.

Der Schritt der ITF unterstreicht eine wachsende Divergenz zwischen verschiedenen internationalen Sportorganisationen im Umgang mit der Teilnahme von Athleten aus diesen Nationen. Während das IOC einen möglichen Weg zur Wiedereingliederung signalisiert hat, insbesondere für Belarus, hat die ITF beschlossen, ihre bestehende Politik für die absehbare Zukunft beizubehalten.

Das Treffen im Oktober 2026 wird ein entscheidender Moment sein. Die Mitgliedsländer der ITF werden gemäß den verfassungsmäßigen Verfahren der Organisation über die Angelegenheit abstimmen, was es zu einer kollektiven Entscheidung der globalen Tennisgemeinschaft macht.

Vorerst bleibt der Status quo unverändert. Die Suspendierung, die ursprünglich nach der Eskalation des Konflikts in der Ukraine umgesetzt wurde, prägt weiterhin die internationale Tennislandschaft und betrifft Athleten, Teams und Turnierveranstalter gleichermaßen.

Basierend auf Berichten von Чемпионат.com.