Die Zukunft des argentinischen Stürmers Nico Gonzalez bleibt ein zentrales Thema auf dem Transfermarkt, während Atlético Madrid signalisiert, ihn halten zu wollen. Cheftrainer Diego Simeone hat Berichten zufolge eine starke Forderung gestellt, den Spieler zu behalten, und sieht ihn als entscheidenden Bestandteil seiner Pläne für die kommende Saison, trotz der jüngsten Champions-League-Niederlage im Finale gegen Arsenal.
Die finanziellen Bedingungen von Gonzalez‘ Wechsel von Juventus werden jedoch neu verhandelt. Die ursprüngliche Vereinbarung enthielt eine Ausstiegsklausel über 32 Millionen Euro, doch Atlético Madrid hat Juventus mitgeteilt, dass sie diese Summe nicht zahlen wollen. Der spanische Klub schlägt nun eine deutlich niedrigere Ablösesumme vor, die angeblich bei etwa 20 Millionen Euro liegt, was dem Restbuchwert des Spielers ab Juli entspricht.
Atlético Madrid prüft auch kreative Lösungen, um den Deal zu ermöglichen. Eine Idee, die in den Gesprächen aufgetaucht ist, ist ein möglicher Spielertausch. Der Name des amerikanischen Mittelfeldspielers Johnny Cardoso, der einen italienischen Pass besitzt, wurde genannt. Cardoso, der vor einem Jahr für 24 Millionen Euro von Real Betis zu Atlético kam, wird von Juventus seit einiger Zeit beobachtet. Atlético ist Berichten zufolge bereit, ihn in einen Deal einzubeziehen, da sie einen Mittelfeldspieler suchen, der das Tempo des Spiels kontrollieren kann.
Aus Sicht von Juventus wird die Tauschoption zwar in Betracht gezogen, die Hauptbewertung des Klubs für Nico Gonzalez bleibt jedoch bei 30 Millionen Euro. Die Turiner prüfen auch andere Mittelfeldprofile, um das Zentrum neben Manuel Locatelli und Khephren Thuram zu verstärken. Die Priorität ist es, Gonzalez‘ Situation so schnell wie möglich zu klären.
Separat hat Juventus erste Sondierungsgespräche zu einem weiteren jungen Talent aufgenommen: Romas Nicolo Pisilli. Der 2004 geborene Mittelfeldspieler hat einen bedeutenden Eindruck hinterlassen, insbesondere bei Juventus-Trainer Luciano Spalletti, der von Pisillis Leistung in einem Spiel im Stadio Olimpico beeindruckt war.
Pisillis Entwicklung unter Trainer Gian Piero Gasperini war bemerkenswert, und er hat sich bereits als Stammspieler etabliert. Trotz des Potenzials für einen beträchtlichen Kapitalgewinn ist Roma derzeit sehr zurückhaltend, Angebote für das Eigengewächs anzunehmen. Der Klub und der Trainer glauben, dass Pisilli weiteres Entwicklungspotenzial hat und in Zukunft ein Spitzenspieler werden könnte, was einen Abgang in diesem Sommer unwahrscheinlich macht.
Basierend auf einem Bericht von Tuttosport.com - Calcio.