Die Reise der Juventus Next Gen durch die Serie-C-Playoffs endete am Dienstagabend abrupt mit einer 2:0-Niederlage gegen eine entschlossene Pianese-Mannschaft im Moccagatta. Dieses Ergebnis wiederholt das Schicksal der letzten Saison, als die jungen Bianconeri ebenfalls in der zweiten Runde ausschieden.
Unter der Leitung von Trainer Massimo Brambilla startete die Heimmannschaft selbstbewusst in das Spiel, kontrollierte die erste Halbzeit und kreierte mehrere vielversprechende Chancen. Eine bemerkenswerte Gelegenheit ergab sich durch Mittelfeldspieler Anghelè, dessen kraftvoller Schuss aus der Distanz Pianese-Torhüter Filippis prüfte. Trotz ihres territorialen Vorteils konnten die Next Gen vor der Halbzeitpause keinen Durchbruch erzielen.
Das Gesicht des Spiels änderte sich nach der Pause erheblich. Pianese, trainiert vom ehemaligen Juventus-Verteidiger Alessandro Birindelli, zeigte sich mit erneuter Intensität und einer offensiveren Haltung. Ihr Druck zahlte sich fast aus, als Simeoni mit einem Weitschuss die Latte traf, ein Warnsignal für die Abwehr der Heimmannschaft.
Der Bann wurde in der 79. Minute mit einem Moment individueller Brillanz gebrochen. Pianese-Mittelfeldspieler Bertini entfesselte einen atemberaubenden Rechtsschuss von außerhalb des Strafraums, der an Mangiapoco vorbei ins lange Eck flog und seiner Mannschaft eine verdiente Führung bescherte. Dieses Tor verlagerte die Dynamik vollständig und brachte die Gäste in die Qualifikationsposition.
Juve Next Gen drängte nach vorne auf der Suche nach dem Ausgleich, und ihre beste Chance der zweiten Halbzeit ergab sich in der 90. Minute. Der eingewechselte Savio traf einen heftigen Schuss, der abgefälscht wurde, aber Filippis zeigte eine spektakuläre Parade und lenkte den Ball über die Latte, um die weiße Weste seiner Mannschaft zu bewahren.
Der entscheidende Schlag erfolgte tief in der Nachspielzeit. Ein schneller Konter von Pianese sah Soderos ersten Schuss von Mangiapoco pariert, aber der Abpraller fiel günstig für Colombo, der aus kurzer Distanz keinen Fehler machte und den 2:0-Sieg sowie das Aus für das Juventus-Jugendprojekt besiegelte.
Andernorts in der Playoff-Runde sicherten sich weitere Teams den Aufstieg, darunter Casarano (5:1-Sieg bei Cosenza), Cittadella (1:0-Sieg gegen Lumezzane) sowie Casertana und Campobasso, die nach 1:1-Unentschieden gegen Crotone bzw. Pineto weiterkamen.
Basierend auf Berichterstattung von Tuttosport.com - Calcio.