Bayern Münchens Champions-League-Reise endete herzzerreißend nach einem spannenden Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain. Trotz eines späten Ausgleichs von Harry Kane wurden die deutschen Giganten mit einer Gesamtniederlage von 6:5 über zwei Spiele eliminiert. Nach der Niederlage äußerte Trainer Vincent Kompany seinen Unmut über die Schiedsrichterleistung und deutete an, dass sein Team zu vielen widrigen Faktoren ausgesetzt war.
Das Spiel selbst war dramatisch. PSG ging durch Ousmane Dembélé in der dritten Minute früh in Führung, was Bayern von Beginn an in die Defensive drängte. Die Heimmannschaft kämpfte tapfer und wurde tief in der Nachspielzeit belohnt, als Kane in der 94. Minute traf und den Ausgleich des Abends erzielte. Dies reichte jedoch nicht aus, um den Rückstand aus dem Hinspiel, das mit 5:4 zugunsten des französischen Meisters geendet hatte, zu drehen.
Nach dem Abpfiff sprach Kompany mit TNT Sports und erkannte die Enttäuschung seiner Spieler an, da sie ihrer Meinung nach alles gegeben hatten. Er bezeichnete die Begegnung als eine, die durch minimale Unterschiede entschieden wurde, und verwies auf die enge Rivalität zwischen den beiden Klubs in den letzten zwei Jahren. „Wir haben PSG in den letzten zwei Jahren fünfmal gespielt, mit zwei Siegen, zwei Niederlagen und jetzt einem Unentschieden. Es ist immer diese Art von Spiel“, reflektierte er.
Der Kern von Kompanys Kritik richtete sich jedoch gegen die Schiedsrichter. Er erklärte, dass eine Überprüfung mehrerer Schiedsrichterentscheidungen über beide Spiele hinweg notwendig sei. Während er einräumte, dass diese Entscheidungen nicht das gesamte Ergebnis rechtfertigen, bestand er darauf, dass sie bedeutende Faktoren waren, die nicht ignoriert werden können. „Wenn ich auf beide Spiele zurückblicke, gab es zu viele Elemente, die gegen uns liefen“, betonte der belgische Trainer.
Kompany hob insbesondere zwei kontroverse Handspielvorfälle hervor. Zum ersten erklärte er sein Verständnis der Regeln und sagte, der Ball habe zuerst den Körper des Spielers getroffen und dann aus kurzer Distanz seinen Arm. Er argumentierte, dass die Entscheidung, einen Elfmeter zu geben, fragwürdig sei, weil der erste Kontakt mit dem Körper war und die Flugbahn eine Flanke war. Der zweite Vorfall betraf einen anderen Spieler, dessen Hand in der Luft war, als der Ball sie traf, aber Kompany stellte fest, dass der Ball von einem Teamkollegen kam, was eine Elfmeterentscheidung hätte aufheben sollen.
Er kritisierte zudem den Mangel an Konsistenz und bezeichnete die gesamte Handhabung der Situationen als „völlig absurd“. Kompany betonte, dass diese Momente zwar nicht das gesamte Spiel bestimmten, die Begegnung aber letztlich durch ein einziges Tor entschieden wurde, was solche Entscheidungen entscheidend machte. Er wies auch auf einen zweiten gelben Karten-Vorfall mit Nuno Mendes hin und deutete an, dass der Schiedsrichter ursprünglich den Spieler verwarnen wollte, aber davon Abstand nahm, nachdem ihm klar wurde, dass dies zu einer roten Karte führen würde. Kompany äußerte Zweifel an dem angeblichen Foul und erklärte, dass es aus den Winkeln, die er sah, nicht so aussah, als ob Konrad Laimer mit der Hand in Kontakt gekommen sei.
Die Niederlage markiert das Ende von Bayerns europäischer Saison und zwingt sie, sich auf heimische Wettbewerbe zu konzentrieren. Kompanys Kommentare nach dem Spiel unterstreichen die Frustration im Team, während sie auf eine Begegnung zurückblicken, die um Haaresbreite entglitten ist, wobei die Schiedsrichterentscheidungen ein großes Gesprächsthema bleiben.
Basierend auf Berichterstattung von サッカーキング.