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Konsa: Prinz William nannte mich vor dem Finale 'Rolls

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Ezri Konsa sagt, Prinz William habe ihn vor dem Europa-League-Finale in Istanbul als 'Rolls-Royce' bezeichnet, wobei der Royal voraussichtlich das Spiel Villa

Ezri Konsa hat enthüllt, dass die Bezeichnung als „Rolls-Royce“ durch den Prinzen von Wales den Höhepunkt seiner Karriere darstellt – eine königliche Bestätigung, von der Aston Villa hofft, dass sie sie am Mittwoch im Europa-League-Finale gegen Freiburg in Istanbul zum Ruhm führen wird.

Der englische Verteidiger sprach vor Villas bedeutendstem europäischen Ereignis seit über vier Jahrzehnten, während sie den ersten Titel seit dem Ligapokal 1996 anstreben. Prinz William, wohl der berühmteste Fan des Clubs und Schirmherr des FA, wird voraussichtlich im Atatürk-Olympiastadion auf der Tribüne sitzen und damit eine Saison auffälliger Unterstützung fortsetzen.

Konsa beschrieb die surreale Erfahrung königlicher Besuche in der Umkleidekabine von Villa Park. „Man wird vom Moment mitgerissen und geht nach Hause und denkt: ‚Verdammt noch mal, ich habe ihm gerade die Hand geschüttelt, er kennt meinen Namen und alles‘“, sagte er und hob hervor, wie Williams Anwesenheit von Spielern mit unterschiedlichen internationalen Hintergründen angenommen wird.

Der Thronfolger hat kein Geheimnis aus seiner Treue zu den Burgunderblauen gemacht und gab letztes Jahr zu, anonym auf Villa-Fanforen gepostet zu haben. Für Konsa kommt kein Lob an das Urteil des Prinzen heran. „Er hat mich einmal einen Rolls-Royce genannt, also nehme ich das. Das ist mir im Kopf geblieben“, berichtete der Verteidiger und unterstrich das motivierende Gewicht solcher Worte.

Williams Engagement geht tiefer als bloße Fanliebe. Als FA-Schirmherr wird er diesen Sommer die Weltmeisterschaft in den USA besuchen, aber seine Anwesenheit beim Halbfinal-Rückspiel von Villa gegen Nottingham Forest – ein 4:0-Sieg, der das erste große europäische Finale seit 1982 besiegelte – sandte eine klare Botschaft, wo sein Herz diese Woche liegt.

Die königliche Verbindung verleiht einem Spiel, das bereits mit Geschichte beladen ist, eine zusätzliche Erzählebene. Villa, Europapokalsieger von 1982, hat 42 Jahre auf die Rückkehr auf diese Bühne warten müssen, und ihre Reise unter Unai Emery hat einen schlafenden Riesen wiederbelebt. Das Europa-League-Finale bietet nicht nur eine Trophäe, sondern auch ein Tor zur Champions League, was die Entwicklung des Clubs verändert.

Für Konsa fühlt sich das „Rolls-Royce“-Etikett – ein Begriff, der oft für Verteidiger reserviert ist, die Eleganz und Zuverlässigkeit vereinen – passend an. Der 28-Jährige ist zu einem Dreh- und Angelpunkt für Verein und Nationalmannschaft geworden, und seine ruhige Autorität am Ball spiegelt die geschmeidige Leistung des Luxusfahrzeugs wider. In einem Finale mit hohem Einsatz könnte sich diese Gelassenheit als entscheidend erweisen.

Freiburg, die Bundesliga-Mannschaft, ist ein gefährlicher, aber vertrauter Gegner. Die disziplinierte Herangehensweise der deutschen Seite wird Villas Angriffskraft testen, aber der psychologische Schub der königlichen Unterstützung – und das Wissen, dass ein Prinz an die Weltklasse-Qualität eines Spielers glaubt – darf nicht unterschätzt werden. Konsa und seine Teamkollegen hoffen, Williams Vertrauen mit Silberware zu belohnen.

Konsas Interview brachte auch die stillen Momente der Anerkennung ans Licht. Williams Gewohnheit, vor Spielen jeden Spieler persönlich zu begrüßen, hat Eindruck hinterlassen. „Er ist ein Villa-Fan, ich bin sicher, er kennt jeden Spielernamen“, bemerkte Konsa. Solche Gesten schaffen eine Verbindung zwischen der Monarchie und einem modernen, multikulturellen Kader, die sonst Welten voneinander entfernt scheinen könnten.

Während der Countdown zum Schaukampf am Mittwoch intensiver wird, wagen Villas Anhänger zu träumen. Die Aussicht, ihr Team unter den Augen des Königshauses eine europäische Trophäe heben zu sehen, ruft das stolze Erbe des Clubs wach. Für Konsa, einen Mann, der vom zukünftigen König einmal als Rolls-Royce beschrieben wurde, könnte die Nacht seinen Namen in die Villa-Folklore eingravieren.

Basierend auf Berichterstattung von The Guardian.