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Lewis Moody kanalisiert den Rugby-Kriegergeist im Kampf

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Der ehemalige englische Rugby-Star und Weltmeister von 2003, Lewis Moody, gibt seine MND-Diagnose bekannt und teilt seine Entschlossenheit, Bewusstsein zu

Der ehemalige englische Flanker und Rugby-Weltmeister von 2003, Lewis Moody, stellt sich seiner kürzlichen Diagnose der Motoneuron-Krankheit (MND) mit derselben Wettkampfglut, die seine herausragende Rugby-Karriere prägte. Der 47-Jährige, der für Vereine wie Leicester und Gloucester spielte, hat seine gesundheitliche Herausforderung öffentlich gemacht und kanalisiert nun seine Energie in eine neue Mission: seine Wirkung auf MND-Forschung und -Bewusstsein zu maximieren.

Moody erhielt seine Diagnose vor etwa acht Monaten, nachdem er wegen einer Schwäche in der Schulter medizinische Hilfe gesucht hatte. Obwohl die Nachricht zunächst überwältigend war, hat der frühere Hintermann eine bemerkenswert pragmatische und positive Einstellung eingenommen. Er erkennt die emotionale Last der Situation an, entscheidet sich jedoch bewusst dafür, sich auf das zu konzentrieren, was er noch erreichen kann, anstatt auf Einschränkungen zu verweilen. "Ich fühle mich nicht anders, weil ich immer noch alles tun kann, was ich will", sagte Moody und betonte sein Engagement, aktiv und engagiert zu bleiben.

Die Rugby-Legende hat offen über die körperlichen Symptome gesprochen, die er erlebt, darunter fortschreitende Schwäche in der Schulter und Muskelschwund in der Hand. Trotz dieser Herausforderungen passt er weiterhin sein Trainingsprogramm an, modifiziert Bewegungen und Gewichte nach Bedarf. Mediziner haben angedeutet, dass das Fortschreiten seiner Erkrankung relativ langsam zu sein scheint, eine Nachricht, die Moody begrüßt, während er daran arbeitet, seine körperlichen Fähigkeiten zu erhalten.

Moodys Entscheidung, seine Diagnose kurz nach Erhalt öffentlich zu machen, war von dem Wunsch getrieben, seine eigene Erzählung zu kontrollieren und Informationen zu seinen eigenen Bedingungen zu teilen. Die Resonanz aus der Rugby-Gemeinschaft und der breiten Öffentlichkeit war überwältigend, ehemalige Teamkollegen und Unterstützer bieten immense emotionale Unterstützung. Er erinnert sich daran, wie der frühere Leicester-Kollege Leon Lloyd einst stundenlang fuhr, nur um eine Umarmung zu geben, und bis zum Morgen auf seiner Einfahrt schlief – ein Zeugnis der tiefen Bindungen, die im Sport geschmiedet werden.

Jetzt kanalisiert Moody seine legendäre Entschlossenheit in einen neuen Zweck. Er spricht davon, sich durch die Herausforderung "neubelebt" zu fühlen, und vergleicht sie mit dem Wettbewerbsantrieb, den er während seiner Spielertage verspürte. "Siegen sieht aus wie ein wunderbarer Zweck, für den ich völlig leidenschaftlich bin", erklärte er und bezeichnete seine Interessenvertretung als seine derzeitige Form des Wettbewerbs. Sein Ziel ist es, so viel Geld und Bewusstsein wie möglich für die MND-Forschung in der ihm verbleibenden Zeit zu sammeln.

Der ehemalige Internationale, der 71 Länderspiele für England bestritt, versteht die Schwere einer Krankheit, für die es derzeit keine Heilung gibt. Er betont jedoch, dass die Erfahrung jedes Einzelnen mit MND einzigartig ist, und er bleibt auf Hoffnung und positive Handlungen konzentriert. Er nutzt verschiedene Therapien, darunter Atemarbeit und Yoga, schreibt aber seiner Denkweise die größte Kraft zu. Indem er sich dafür entscheidet, sich auf die Gegenwart und die anstehenden Aufgaben zu konzentrieren, schreibt Moody ein neues Kapitel in seiner Lebensgeschichte – eines, das von Fürsprache und Widerstandsfähigkeit geprägt ist.

Basierend auf Berichterstattung von SkySports | News.