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Lincoln City: Warum gemeinsame Cheftrainer nach Skubalas

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Lincoln City ernennt die Assistenten Chris Cohen und Tom Shaw zu gemeinsamen Cheftrainern nach Michael Skubalas Wechsel zu Bristol City und setzt auf

Lincoln City verschwendete keine Zeit bei der Benennung der Nachfolger von Michael Skubala und ernannte die Assistenten Chris Cohen und Tom Shaw nur wenige Tage nach seinem Weggang zu Bristol City zu gemeinsamen Cheftrainern. Diese Entscheidung unterstreicht das Bekenntnis zur Kontinuität für einen Verein, der im Glanz eines historischen Aufstiegs badet.

Skubala führte die Red Imps mit 103 Punkten zum Titel in der League One und beendete damit ein 65-jähriges Exil aus der zweiten englischen Fußballliga. Sein plötzlicher Wechsel zum Championship-Rivalen Bristol City schuf eine potenzielle Störung zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da das Sommer-Transferfenster nahte und der Kader sich auf ein höheres Wettbewerbsniveau vorbereiten musste.

Sportdirektor Jez George enthüllte, dass das Paar bereits viele Aspekte der ersten Mannschaft effektiv geleitet hatte, mit Autonomie über Trainingseinheiten, Besprechungen der Einheiten und Spielplanentwicklung. Diese Hintergrundrealität machte den Übergang zu einem logischen Schritt und keinem Glücksspiel.

George räumte offen die unkonventionelle Natur der Regelung ein und sagte: "Wir wissen, dass dies gegen die Konvention verstößt, aber unsere Aufgabe ist es, zu tun, was wir für Lincoln City zu diesem Zeitpunkt für richtig halten." Er betonte, dass der Fokus darauf liege, das Potenzial einer Mannschaft zu maximieren, die eine so bemerkenswerte Punktzahl erreicht hat.

Durch die interne Beförderung möchte Lincoln die taktische Identität und den Teamgeist bewahren, die den Titelgewinn untermauerten. Die Spieler haben bereits ein tiefes Verständnis der Trainingsmethoden, was die Lernkurve eliminiert, die ein neuer Manager mit sich bringen würde. Dies könnte entscheidend sein, da sie eine kompakte Vorbereitungssaison haben.

Da das Transferfenster bald öffnet, ermöglicht eine stabile Trainerstruktur Lincoln, die Rekrutierung mit Klarheit anzugehen. George bemerkte, dass diese "Klarheit zu einem entscheidenden Zeitpunkt" Unsicherheit für potenzielle Neuzugänge und aktuelle Kader-Mitglieder beseitigt und sicherstellt, dass der Verein entschlossen handeln kann, um sich zu verstärken.

Chris Cohens Karriere hat ihn von einem kampfstarken Mittelfeldspieler bei West Ham und Nottingham Forest zu einem angesehenen Trainer geführt. Seine dritte Amtszeit am Sincil Bank folgt auf Stationen in Luton, Southampton und Stoke, was ihm einen breiten Blick auf verschiedene Fußballumgebungen gibt. Seine Verbindung zum Ethos von Lincoln ist tief.

Tom Shaws Weg ist in der jüngeren Geschichte von Lincoln verwurzelt. Er wurde 2018 in den Trainerstab berufen, trainierte zuvor Gainsborough Trinity und arbeitete in den Akademien von Forest und Derby. Seine Zeit als Interimstrainer vor Skubalas Ankunft verschaffte ihm wertvolle Erfahrung im Cheftraineramt.

Modelle mit gemeinsamen Cheftrainern sind im englischen Spitzenfußball selten, aber nicht unheard of. Der Ansatz kann funktionieren, wenn die Rollen klar definiert sind und Egos beiseite gelassen werden. Lincolns Führung glaubt, dass die komplementären Fähigkeiten des Paares und ihre bestehende Beziehung eine kohärente Einheit schaffen werden, keine geteilte.

Der Aufstieg in die Championship ist steil. Lincoln wird gegen Vereine mit größerer finanzieller Schlagkraft und erfahrenen Top-Spielern antreten. Die gemeinsamen Trainer müssen schnell Strategien entwickeln, um diese Nachteile auszugleichen, wahrscheinlich auf das kollektive Ethos setzend, das ihnen den Aufstieg einbrachte.

Der Schatten von Skubalas Erfolg wird bleiben, aber Cohen und Shaw waren ein wesentlicher Teil dieses Erfolgs. Ihr intimes Wissen darüber, was letzte Saison funktioniert hat, befähigt sie, auf diesen Grundlagen aufzubauen, statt bei Null anzufangen.

Lincolns mutige Entscheidung ist ein Test, ob interne Beförderung den Erfolg eines bewährten Führers replizieren kann. Für einen Verein, der nach Generationen in die zweite Liga zurückkehrt, könnte Stabilität die klügste Investition sein. Basierend auf Berichterstattung von BBC Sport.