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Sunderlands Vierjahresaufstieg: Von der League One in die

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Sunderland besiegte Chelsea am letzten Spieltag mit 2:1 und sicherte sich die Europa-League-Teilnahme, was einen vierjährigen Aufstieg von der League One zur

Der Schlusspfiff im Stadium of Light löste eine Welle der Katharsis aus, als Sunderland Chelsea mit 2:1 besiegte, ein Ergebnis, das die Black Cats zum ersten Mal seit 1970 in die Europa League brachte. Trai Humes instinktiver Volleyschuss war die Hauptattraktion, ein Treffer, der die erstaunliche Verwandlung des Vereins von Überlebenden der dritten Liga zu europäischen Anwärtern in nur vier Spielzeiten zusammenfasste.

Humes eigener Weg spiegelt die unwahrscheinliche Entwicklung des Vereins wider. Der nordirische Nationalspieler wechselte im Januar 2022 für bescheidene 200.000 Pfund von Linfield zu Sunderland und unterschrieb einen Viereinhalbjahresvertrag, während Sunderland noch in der League One feststeckte. Er kam mit dem Glauben an ‚Größeres und Besseres‘, doch selbst in seinen kühnsten Träumen hätte er sich nicht vorstellen können, das Tor zu erzielen, das nach 53 Jahren Abstinenz die Rückkehr in den europäischen Wettbewerb besiegelte.

Der Aufstieg begann mit einem 2:0-Sieg über Wycombe Wanderers im Play-off-Finale der League One 2022. Dieser Sieg löste eine Kettenreaktion aus: Der Aufstieg in die Championship war gesichert, und vor einem Jahr setzte sich Sunderland im Play-off-Finale knapp gegen Sheffield United durch – dank eines Treffers von Tom Watson in der Nachspielzeit – und eroberte nach acht Jahren Abstinenz einen Premier-League-Platz zurück. Selbst damals schien das Überleben die Obergrenze zu sein.

Nur wenige Experten gaben Sunderland eine Chance, in der Liga zu bleiben, geschweige denn um Europa zu kämpfen. In den beiden vorherigen Spielzeiten waren alle drei Aufsteiger sofort wieder abgestiegen. Doch unter der Führung des französischen Cheftrainers Regis le Bris räumte Sunderland mit dieser Erzählung auf. Le Bris übernahm eine Mannschaft, die in der Championship den 16. Platz belegt hatte, aber er verankerte schnell eine Kultur des Zusammenhalts und der taktischen Disziplin, die sie zu unerwarteten Höhen führte.

Sunderland beendete die Saison mit 54 Punkten auf dem siebten Platz – nur sechs Punkte entfernt von den Champions-League-Plätzen – bei 14 Siegen, 12 Unentschieden und 12 Niederlagen. Ihre Punktzahl war die beste eines Aufsteigers seit Leeds United 2020/21, und sie wurden erst der fünfte Verein in der Premier-League-Geschichte, der sich direkt nach dem Aufstieg über die Liga für Europa qualifizierte. Höhepunkte waren ein Ligadoppelsieg gegen Chelsea, Auswärts- und Heimsiege gegen den Nordost-Rivalen Newcastle sowie beachtliche Unentschieden gegen Arsenal, Manchester City und Manchester United.

Dieser Erfolg war nicht nur ein Märchen, sondern auch ein Triumph gezielter Spielereinkäufe. Sunderland gab nach dem Aufstieg 161 Millionen Pfund für 15 neue Spieler aus, doch anders als andere ausgabefreudige Absteiger zahlte sich ihr Einsatz sofort aus. Die Neuzugänge wurden nahtlos in Le Bris' System integriert und bildeten einen Kader, der konstant besser abschnitt als die Summe seiner Einzelteile.

Die Schlüsselverpflichtungen erwiesen sich als richtungsweisend. Stürmer Brian Brobbey, für gemeldete 21,6 Millionen Pfund von Ajax verpflichtet, führte die Angriffsreihe mit vereinsinternen sieben Premier-League-Toren an. Der französische Verteidiger Nordi Mukiele, von Paris Saint-Germain geholt, brachte Führungsqualitäten und Cleverness in die Abwehr. Vielleicht das klügste Geschäft war Granit Xhaka, der für 13 Millionen Pfund vom FC Arsenal kam und das Mittelfeld mit Autorität beherrschte. Torhüter Robin Roefs und der dynamische Noah Sadiki erwiesen sich ebenfalls als entscheidende Zahnräder, was ein Rekrutierungsmodell unterstrich, das Jugend und Erfahrung vereinte.

Das emotionale Gewicht dieser Leistung blieb den Beteiligten nicht verborgen. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir es hierher schaffen und Europa erreichen würden, aber wir haben es geschafft“, sagte Hume gegenüber BBC Match of the Day. „Wir werden in der nächsten Saison alles geben.“ Le Bris bezeichnete den Moment als „erstaunlich“ und „herausragend“ und betonte die Rolle der Fans: „Das Stadion ist verrückt jetzt und die Fans verdienen das.“ Die ehemalige englische Stürmerin Ellen White bemerkte, dass das Stadium of Light eine Festung geworden sei, während der ehemalige Premier-League-Stürmer Jermaine Beckford Le Bris dafür lobte, die Spieler glauben zu lassen, dass sie alle Widrigkeiten überwinden könnten.

Die nächste Saison bringt die doppelte Herausforderung, die Europa-League-Verpflichtungen mit dem Fortschritt in der Liga in Einklang zu bringen. Sunderland hat sich bereits dem Trend widersetzt, der die meisten Aufsteiger verschlingt, und ihr gemeinschaftsorientierter Ansatz in Kombination mit kluger Planung deutet darauf hin, dass sie für einen nachhaltigen Wettbewerb gemacht sind und nicht für ein einmaliges Abenteuer. Die Prüfung wird sein, ob sie diesen Schwung auf die kontinentale Bühne übertragen können.

Sunderlands Geschichte ist eine eindringliche Erinnerung daran, dass Ehrgeiz, gepaart mit kluger Strategie und kollektivem Glauben, die Regeln neu schreiben kann. Von der League One zu europäischen Nächten in nur vier Jahren haben sie nicht nur die Fantasie ihrer Fans beflügelt, sondern auch einen neuen Maßstab für Aufsteiger gesetzt. Basierend auf Berichten von BBC Sport.