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Lula-Trump-Treffen: 30-Tage-Frist für Zölle gesetzt

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Brasiliens Lula erklärte Trump beim Treffen im Weißen Haus, dass er keinen ‚Krieg‘ wolle. Sie setzten eine 30-tägige Frist zur Lösung der US-Zölle auf

Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat Details seines kürzlichen Treffens mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus offengelegt und dabei den Wunsch nach Dialog statt Konflikt betont. Bei einer Investitionsveranstaltung in Brasília am Freitag erklärte Lula, er habe Trump während ihres dreistündigen Gesprächs in Washington direkt gesagt: „Ich will keinen Krieg mit Ihnen.“

Das Treffen, das seit März geplant war, deckte mehrere wichtige wirtschaftliche Themen ab, darunter Zölle, seltene Erden und die breiteren Handelsbeziehungen. Lula nutzte die Begegnung, um die von der Trump-Regierung verhängten Zölle auf brasilianische Waren in Frage zu stellen und bezeichnete sie als „Fehler“. Er wies darauf hin, dass die bestehende Handelsbilanz zwischen den beiden Nationen实际上 den Vereinigten Staaten zugutekomme, was die Zölle kontraproduktiv mache.

„Es war notwendig, die Wahrheit auf den Tisch zu bringen“, erzählte Lula. Er beschrieb, wie er Trump sagte: „Ich weiß, dass Sie das beste Schiff der Welt, den besten Kampfjet haben... Ich weiß das alles. Sie müssen mit mir in der Erzählung konkurrieren. Ich möchte über Fakten diskutieren, nicht über Krieg. Ich möchte beweisen, dass wir Recht haben.“

Ein konkretes Ergebnis des Treffens war die Festlegung einer 30-tägigen Frist, in der beide Regierungen an der Lösung der Zollfrage arbeiten sollen. Lula bestätigte, dass die ministeriellen Teams beider Länder bereits in ernsthafte Diskussionen eingebunden seien. Er informierte Trump, dass sie nach Ablauf der 30 Tage erneut zusammentreffen würden, um die Fortschritte zu bewerten und die Verhandlungen fortzusetzen.

Die Kommentare des brasilianischen Präsidenten unterstreichen einen strategischen Ansatz in der Diplomatie, der darauf abzielt, Spannungen abzubauen und gleichzeitig die nationalen wirtschaftlichen Interessen entschieden zu verteidigen. Der Fokus auf Fakten und Daten statt auf Konfrontation stellt einen klaren Versuch dar, die komplexe Handelsbeziehung mit den Vereinigten Staaten unter der aktuellen Regierung zu navigieren.

Basierend auf Berichten von g1.