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Lula und Trump halten 'sehr produktives' 3-stündiges

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Der brasilianische Präsident Lula und der US-Präsident Trump beendeten ein dreistündiges Treffen im Weißen Haus, das von Beamten als 'sehr produktiv'

Bei einem bedeutenden diplomatischen Treffen hielten der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und der US-Präsident Donald Trump am Donnerstag ein Marathon-Dreistundentreffen im Weißen Haus ab. Die nichtöffentliche Sitzung, die weit über die geplante Zeit hinausging, wurde von Beamten beider Seiten später als äußerst konstruktiv und zukunftsorientiert bezeichnet.

Nach dem Treffen gab der brasilianische Außenminister Mauro Vieira Details zur umfangreichen Tagesordnung bekannt. Er erklärte, dass die Gespräche zentrale bilaterale Themen abdeckten, darunter Zölle, Handelsbeziehungen, die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und die Zusammenarbeit bei kritischen Mineralien. 'Das Treffen war sehr produktiv, und jetzt haben wir konkrete Bereiche, an denen wir in Zukunft arbeiten können', bemerkte Vieira und signalisierte damit eine neue Phase in den Beziehungen der beiden Länder.

Präsident Trump äußerte sich auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social zu seiner Einschätzung. Er lobte seinen brasilianischen Amtskollegen und bezeichnete Präsident Lula als 'sehr dynamisch' und bestätigte, dass das gesamte Treffen gut verlief. Trump deutete auch an, dass bei Bedarf in den kommenden Monaten Folgetermine anberaumt würden, was auf einen fortlaufenden Dialog zwischen den beiden Regierungen hindeutet.

Ein Teilnehmer des Treffens, der mit dem brasilianischen Fernsehen sprach, enthüllte eine interessante Dynamik: Präsident Trump war Berichten zufolge mit dem beliebten brasilianischen Instant-Zahlungssystem Pix nicht vertraut und war sich auch des Handelsdefizits des Landes mit den Vereinigten Staaten nicht bewusst. Diese Punkte wurden während der ausführlichen Gespräche klargestellt.

Der Ton der Begegnung wurde von den anwesenden Ministern als äußerst positiv beschrieben. Der anfängliche Händedruck zwischen den beiden Führungspersönlichkeiten zeichnete sich durch Sanftheit aus und entbehrte des kraftvollen 'Bärenumarmungsstils', der manchmal in Trumps Interaktionen mit anderen Weltführern zu sehen ist. Dies gab den freundlichen Ton für die langen Gespräche vor, die folgten.

Da das Treffen den Zeitplan überschritt, fand der geplante gemeinsame Auftritt vor der Presse im Oval Office nicht statt. Stattdessen begab sich Präsident Lula direkt zur brasilianischen Botschaft in Washington, wo er sich an die Medien wandte. Er stellte fest, dass einst als tabu geltende Themen offen diskutiert wurden, und wies darauf hin, dass ein Teil der nach Brasilien gelangenden Waffen aus den Vereinigten Staaten stammt.

Präsident Lula nutzte ebenfalls soziale Medien und postete kurz nach Verlassen des Weißen Hauses Fotos von der Begegnung auf seinem Instagram-Profil. Die brasilianische Delegation, die mehrere wichtige Minister umfasste, betonte, dass das Treffen einen wichtigen Schritt zur Festigung der bilateralen Beziehungen zwischen Brasilien und den Vereinigten Staaten darstellte.

Basierend auf Berichterstattung von g1.