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Madueke rappt die ganze Nacht: Einblicke in Arsenals

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Arsenal-Fan Daniel Bull stürmte die Titelparty des Teams im Tape-Nachtclub, teilte Champagner mit Ian Wright und sah Noni Madueke die ganze Nacht rappen.

22 lange Jahre hatten Arsenal-Fans auf einen solchen Moment gewartet. Am Dienstagabend endete das Warten endlich, und die darauffolgenden Feierlichkeiten in einem exklusiven Nachtclub in Mayfair werden einem glücklichen Fan für immer in Erinnerung bleiben. Daniel Bull, ein 22-Jähriger aus Nord-London, fand sich im Herzen der privaten Party des Teams wieder – ein surreales Erlebnis mit Champagner mit einer Clublegende, einer mitreißenden Rap-Darbietung von Englands Stürmer Noni Madueke und einem Manager, der „Champions of England“ ins Mikrofon brüllte. Dies war der Höhepunkt eines Titelgewinns, der in den letzten Saisons verlockend nah war, aber endlich besiegelt wurde, als Bournemouth Manchester City zu einem Unentschieden zwang und Arsenal die erste Premier-League-Krone seit der legendären Invincibles-Saison 2004 bescherte.

An jenem Abend, als der Schlusspfiff im Vitality Stadium ertönte, gehörte Bull zu den Tausenden von Fans, die die Straßen rund um das Emirates Stadium überfluteten. Die Atmosphäre war euphorisch, und in einem Moment purer Schicksalsfügung stand er Schulter an Schulter mit Ian Wright, Arsenals zweitbestem Torschützen aller Zeiten und einer geliebten Figur aus der vergangenen Titelära des Clubs. Wright, der kurz mit dem Korken kämpfte, öffnete schließlich eine Champagnerflasche, und Bull war einer der Ersten, die einen Schluck abbekamen. „Ich dachte: Was zum Teufel ist hier los?“, erinnerte er sich später. Diese Champagnerflasche ist jetzt ein geschätzter Erinnerungsgegenstand in Bulls Zuhause, ein physisches Zeugnis einer Nacht, die noch außergewöhnlicher werden sollte.

Als die Menschenmenge draußen dünner wurde, hörten Bull und zwei enge Freunde ein Gerücht: Die Spieler versammelten sich im Tape, einem exklusiven Nachtclub in Mayfair. Trotz anfänglicher Zurückhaltung der Türsteher, die weder bestätigen noch dementieren wollten, ob Fußballer anwesend waren, zahlte Bull einen hohen Eintrittspreis und ging hinein. Sein Glücksspiel zahlte sich sofort aus, als er auf Nicolas Jover traf, Arsenals Standardsituationen-Trainer, dessen innovative Übungen weithin als entscheidend für die marginalen Gewinne angesehen werden, die Artetas Mannschaft an die Spitze brachten. Jovers Anwesenheit bestätigte, dass sie am richtigen Ort waren, und bald sicherte sich Bull einen Tisch nur wenige Schritte vom privaten Raum entfernt, in dem die Mannschaft und der Manager feierten.

Drinnen war die Energie elektrisierend. Noni Madueke, der junge Stürmer, dessen direktes Laufspiel Arsenals Angriff eine neue Dimension verliehen hat, war das Leben der Party. „Er war die meiste Zeit am Mikrofon; er war quasi der MC“, sagte Bull. Madueke rappte ohne Pause, seine spontane Darbietung lieferte den Soundtrack zu einem historischen Abend. Bulls Aussichtspunkt erlaubte es ihm, jedes Detail aufzunehmen, und bald wagten sich Spieler in den Hauptbereich. Er sprach mit Myles Lewis-Skelly, dem Akademieabsolventen, der in dieser Saison in die erste Mannschaft eingebrochen ist, und Ethan Nwaneri, einem weiteren jungen Talent, das gerade von einer produktiven Leihe bei OM zurückgekehrt ist. Beide waren freundlich und zugänglich und verkörperten die Einheit, die Artetas Kader auszeichnet.

Ein Höhepunkt war, als Bulls norwegischer Freund ein Gespräch mit dem dänischen Mittelfeldspieler Christian Nørgaard begann und so inmitten der Ausgelassenheit Kulturen überbrückte. Bald wuchs die Liste der Stars: Declan Rice, der Motor im Mittelfeld, erschien neben Viktor Gyökeres, dem schwedischen Sensationsstürmer, dessen Tore in der Schlussphase entscheidend waren. Bukayo Saka, der selbst ausgebildete Held, war ebenfalls anwesend, ebenso wie der stets souveräne Jurriën Timber. Sogar Eberechi Eze, die Kreativkraft, schüttelte dem ehrfürchtigen Fan die Hand. „Mein Mitbewohner konnte nicht glauben, dass ich Eze die Hand geschüttelt habe“, sagte Bull. Mikel Arteta, der nie davor zurückschreckt, einen leidenschaftlichen Moment zu haben, griff einmal zum Mikrofon und brüllte „Champions of England“ – ein Moment, der sofort in den sozialen Medien viral ging.

Die Feier endete nicht, als die Lichter im Tape angingen. Rice, noch aufgekratzt von der Nacht, wurde im Morgengrauen zusammen mit Saka, Timber und Eze dabei gesehen, wie er um das Emirates strich. Sie wollten einfach noch etwas länger die Atmosphäre ihres Erfolgs aufsaugen. Nach nur wenigen Stunden Schlaf ging Rice mit einem Freund neun Löcher Golf spielen – ein Beweis für die grenzenlose Energie, die seine Saison geprägt hat. Für Bull war die gesamte Erfahrung das Zeug von Fantasie. Als treuer Fan, der in dieser Saison zu jedem Arsenal-Auswärtsspiel in Europa gereist ist, hat er nun Budapest im Visier, wo Arsenal im Champions-League-Finale auf Paris Saint-Germain treffen wird. Dieses Spiel bietet die Chance auf ein historisches Double.

Dieser Titelgewinn bedeutet mehr als nur eine Trophäe. Er repräsentiert die Bestätigung eines langfristigen Projekts unter Arteta, der die Identität des Clubs wieder aufgebaut, Jugend mit Erfahrung gemischt und eine eiserne Widerstandsfähigkeit eingeflößt hat. Die 22-jährige Wartezeit rief schmerzhafte Erinnerungen an knapp verpasste Erfolge wach, aber diese Mannschaft hat endlich geliefert, und die Art der Feierlichkeiten – von den Straßen von Finsbury Park bis zu den VIP-Räumen von Mayfair – fängt die tiefe Verbindung zwischen dem Team und seinen Anhängern ein. Für Daniel Bull, einen 22-Jährigen, dessen ganzes Leben im Schatten vergangener Glanzzeiten verlief, war die Nacht ein Übergangsritus. „Es war die Definition eines ‚Kneif-mich‘-Moments“, sagte er. „Ich saß da und dachte: Was zum Teufel ist hier los?“ Laut Berichterstattung des Guardian.