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Maguire aus Englands WM-Kader gestrichen: Enttäuschung

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Harry Maguire gibt seinen Ausschluss aus Englands Kader für die WM 2026 bekannt und drückt tiefe Enttäuschung aus. Berichten zufolge wurden auch Foden und

Harry Maguire wird nicht für England bei der Weltmeisterschaft 2026 auflaufen, bestätigte der Manchester United-Verteidiger in einem emotionalen Instagram-Post am Mittwoch. Die Ausbootung des Innenverteidigers, nur einen Tag bevor Trainer Thomas Tuchel offiziell seinen Kader bekannt gibt, hat Wellen in der englischen Fußballgemeinschaft geschlagen. Maguire, der über mehrere Turniere hinweg ein Fels in der Brandung für die Three Lions war, schrieb, er sei „schockiert und zutiefst enttäuscht“ über die Entscheidung und fügte hinzu, dass er nach seiner Vereinssaison geglaubt habe, einen wichtigen Beitrag leisten zu können.

Der Post des 31-Jährigen war ein seltenes Beispiel dafür, dass ein Spieler seine eigene Nichtnominierung vor der offiziellen Bekanntgabe ankündigt. Maguire erklärte: „Ich war überzeugt, dass ich nach der Saison, die ich hatte, einen bedeutenden Beitrag für meine Nationalmannschaft leisten könnte. Ich bin schockiert und zutiefst enttäuscht über diese Entscheidung.“ Er beendete seine Nachricht mit guten Wünschen für das Team und betonte sein anhaltendes Engagement für die Mannschaft trotz der Enttäuschung. Seine Worte spiegeln das Entsetzen wider, das viele angesichts seiner Widerstandsfähigkeit im englischen Trikot empfinden, insbesondere während des Laufs zum Halbfinale der WM 2018 und des EM-Finales 2021.

Maguyres Reise mit England war eine von Erlösung und Prüfung. Nachdem er unter Gareth Southgate in den Kader gekommen war, wurde er zu einem Eckpfeiler in einer Dreierkette, seine Kopfballstärke und sein progressives Passspiel waren entscheidend für Englands tiefe Turnierläufe. Schwankende Vereinsform und Verletzungen haben jedoch seinen internationalen Status in Frage gestellt. Nun, unter Tuchel, der Southgate nach einer turbulenten Qualifikationsphase ablöste, scheint der deutsche Trainer bereit, die Abwehr neu zu formen, wobei laut BBC-Berichten nicht nur Maguire, sondern auch Fikayo Tomori von der AC Mailand gestrichen wurde.

Der Ausschluss von Tomori, einem Stammspieler in der Serie A, und des Manchester City-Mittelfeldspielers Phil Foden sorgt für zusätzliche Spannung. Foden, einer der hellsten Talente Englands, wurde als Eckpfeiler der WM-Kampagne erwartet. Seine Nichtnominierung wäre, falls bestätigt, eine der überraschendsten Entscheidungen von Tuchels Amtszeit. Beide Spieler stehen nun wie Maguire vor der bitteren Realität, die größte Bühne des Fußballs zu verpassen.

Thomas Tuchels Kaderbekanntgabe, für Freitag, den 22. Mai geplant, wird nun mit Spannung erwartet. Der ehemalige Chelsea- und Bayern-Trainer hat einen datengestützten Auswahlansatz angedeutet, und diese frühen Lecks deuten auf eine Konzentration auf aktuelle Form und taktische Passung statt auf Reputation hin. England wird im Juni Neuseeland und Costa Rica zu den letzten Vorbereitungsspielen beherbergen, was Tuchel eine letzte Chance gibt, zu experimentieren, bevor das Turnier am 11. Juni beginnt.

Bei der WM wird England in der Gruppe L gegen Kroatien, Ghana und Panama antreten. Es ist eine Gruppe, die auf dem Papier ein Weiterkommen erlaubt, aber potenzielle Fallstricke enthält – Kroatien, ein ständiges K.o.-Runden-Team, und eine körperlich starke ghanaische Mannschaft. Die Three Lions tragen die Last der Geschichte, da sie die WM seit 1966 nicht mehr gewonnen haben. Aufeinanderfolgende zweite Plätze bei den Europameisterschaften haben den Hunger der Nation nur verstärkt.

Für Maguire geht es in naher Zukunft darum, aus der Ferne zu unterstützen. Sein Instagram-Post endete mit guten Wünschen, aber die Enttäuschung ist spürbar. Ob dies das Ende seiner internationalen Karriere bedeutet, bleibt abzuwarten; beim nächsten großen Turnier wird er 33 sein. Vorerst verlagert sich die Erzählung auf die Spieler, die die Chance haben werden, Englands Schicksal in Nordamerika zu bestimmen.

Tuchels mutige Entscheidungen werden sein frühes Vermächtnis bei der Nationalmannschaft prägen. Auf aufstrebende Talente zu setzen während bewährte Nationalspieler aussortiert werden, ist eine risikoreiche Strategie, aber eine, die eine für ihre Vorhersehbarkeit kritisierte Mannschaft neu beleben könnte. Während die Fußballwelt auf die vollständige Liste wartet, ist eines klar: Der Weg zur WM ist zu einem Drama aus Auswahlen und Gefühlen geworden. Basierend auf Berichterstattung von Tuttosport.