Die Uhr tickt für Hunderttausende von Steuerzahlern in Maranhão. Nur etwas mehr als drei Wochen bis zur Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung 2026, und ein erheblicher Teil der Bevölkerung hat noch keine Erklärung eingereicht, was sie dem Risiko von Geldstrafen aussetzt.
Nach Angaben der brasilianischen Bundessteuerbehörde Receita Federal wurden im Bundesstaat bisher nur 337.335 Erklärungen eingereicht. Diese Zahl entspricht etwa der Hälfte der 641.865 Erklärungen, die im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 eingereicht wurden, was auf eine deutliche Verlangsamung der Einhaltung der Vorschriften in diesem Jahr hindeutet.
Die Bundessteuerbehörde erwartet für das Steuerjahr 2026 etwa 648.000 Erklärungen aus Maranhão. Das bedeutet, dass rund 310.665 Steuerzahler, also fast 48 % der erwarteten Gesamtzahl, ihre Unterlagen noch vor Ablauf der Frist einreichen müssen.
Bei denjenigen, die ihre Unterlagen bereits eingereicht haben, zeigt sich eine klare Präferenz für moderne Werkzeuge. Ganze 64,6 % der Steuerzahler nutzten das vorausgefüllte Erklärungssystem, das das Formular automatisch mit bekannten Steuerdaten befüllt und den Prozess vereinfacht.
Auch die Art der Einreichung zeigt einen digitalen Trend. Die Mehrheit (73,5 %) nutzte das offizielle Desktop-Programm der Receita Federal. Die mobile App machte 8,1 % der Einreichungen aus, während 18,5 % der Steuerzahler den Prozess online über das Portal der Behörde abschlossen.
Für viele lohnt sich der Aufwand finanziell. Die Daten zeigen, dass 74,5 % der bereits eingereichten Steuerzahler Anspruch auf eine Steuerrückerstattung haben. Für diejenigen, die die bevorstehende Frist verpassen, könnte das Ergebnis jedoch das Gegenteil sein – eine Geldstrafe für verspätete Einreichung.
Basierend auf einem Bericht von g1.