Moustapha Mbow, der 26-jährige Innenverteidiger von Paris FC, hat eine Durchbruchsaison in der Ligue 1 erlebt und sich als Eckpfeiler der Abwehr des Teams etabliert. In einem aktuellen Interview sprach er offen über seine Ambitionen, darunter den Traum, für Senegal bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft zu spielen.
Mit Blick auf seine Saison räumte Mbow die anfänglichen Schwierigkeiten ein, als das Team seinen Rhythmus fand, zeigte sich aber zufrieden mit der jüngsten Form. Er hat sowohl links als auch rechts in der Innenverteidigung gespielt und sich an der Seite von Partnern wie Timothée Kolodziejczak, Otavio und Diego Coppola angepasst. Mbow dankte Kolodziejczak dafür, dass er ihm geholfen hat, seine Positionierung und mentale Einstellung zu verbessern, auch wenn der Routinier nicht auf dem Platz steht.
Ein Bereich, den Mbow als verbesserungswürdig identifizierte, ist die Konzentration. Er gab gelegentliche Aussetzer zu, stellte jedoch Fortschritte in der zweiten Saisonhälfte unter der Anleitung von Trainer Antoine Kombouaré fest. Er sucht auch Rat bei erfahrenen Teamkollegen wie Kevin Trapp und Pierre Lees-Melou bezüglich eines Spiels im Ausland.
Pape Thiaw, der Trainer der senegalesischen Nationalmannschaft, besuchte kürzlich Paris FC, um Mbow zu treffen und über seine mögliche WM-Nominierung zu sprechen. Mbow bezeichnete das Turnier als „Traum“ und betonte, dass konstante Leistungen in seinem Verein ihm einen Platz einbringen könnten. Er verwies auf seine Nicht-Nominierung für den Afrika-Cup (CAN) als Motivation und verwandelte Enttäuschung in Antrieb.
Mbow äußerte sich auch zum umstrittenen CAN-Finale, bei dem Senegal zunächst auf dem Feld gewann, aber später das Ergebnis von der CAF aufgehoben wurde. Er erklärte fest: „Senegal hat gewonnen. Spiele werden nicht zwei Monate später gewonnen. Auf dem Platz hat jeder gesehen, dass wir gewonnen haben.“
Bezüglich seiner Zukunft hat Mbow einen Vertrag bei Paris FC bis 2028 und ist dem Projekt des Vereins verpflichtet. Allerdings gab er zu, dass „jeder davon träumt, in der Premier League oder Bundesliga zu spielen“, und lässt die Tür für einen möglichen Wechsel ins Ausland offen.
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