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McIlroy kritisiert 'nicht großartiges' Setup: 5 Schläge

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Rory McIlroy spielt ein bogeyfreies 67, um bei der PGA Championship auf fünf Schläge Rückstand zum Führung zu kommen, und kritisiert dann das Course-Setup als

Rory McIlroy hat nach seiner Rückkehr ins Titelrennen der PGA Championship mit einer zweiten Runde von 67 Schlägen eine scharfe Kritik am Layout des Aronimink Golf Club geäußert. Der Masters-Sieger, der auf den zweiten großen Titel in Folge jagt, bezeichnete die Platzanlage als 'nicht großartig' und argumentierte, dass die enge Leaderboard zeige, dass die Organisatoren es nicht geschafft hätten, ausreichend Trennschärfe zu schaffen.

Nach einer holprigen Auftaktrunde von 74 am Donnerstag wusste McIlroy, dass er am Freitag einen Impuls brauchte, um ein vorzeitiges Wochenende zu vermeiden. Der Nordire antwortete eindrucksvoll mit drei Birdies und keinem Bogey bei böigem Wind auf dem Platz in Pennsylvania. Sein Gesamtergebnis von einem Schlag über Par brachte ihn in die Top 20 und ließ die Hoffnung auf eine dritte Wanamaker Trophy wieder aufleben.

Der 37-Jährige hat eine tiefe Geschichte bei dieser Meisterschaft, die er 2012 und 2014 gewann. Seine jüngste Erfolgsserie bei Majors umfasst das grüne Jackett im letzten Monat in Augusta, und er kam als Weltranglistenzweiter nach Aronimink. Ein siebter Major-Titel würde sein Vermächtnis als einer der großen Spieler der Moderne festigen, aber McIlroy gab zu, dass die Bedingungen an den ersten beiden Tagen das Scoring ungewöhnlich schwierig gemacht hätten.

'Es war schwer, Birdies zu machen, offensichtlich wegen des Windes in den letzten zwei Tagen, aber auch wegen der Lochpositionen', sagte McIlroy zu Reportern. 'Ich habe das Gefühl, dass sie den Platz in den ersten beiden Tagen wirklich schützen wollten.' Er beschrieb seine eigene Runde als deutliche Verbesserung gegenüber der Leistung am Donnerstag, die er mit einem Kraftausdruck zusammengefasst hatte.

Die enge Leaderboard wurde zum Schwerpunkt seiner Kommentare nach der Runde. Nur acht Schläge trennten die Halbzeitführenden Alex Smalley und Maverick McNealy bei vier unter Par vom Cut – der kleinste Abstand in der Geschichte der PGA Championship. McIlroy sah diese enge Gruppierung als Symptom einer fehlerhaften Platzanlage.

'Ich denke, eine so enge Leaderboard ist ein Zeichen für kein großartiges Setup', sagte er. 'Wenn es so eng ist, hat es niemandem ermöglicht, sich abzusetzen. Es ist leicht, eine Menge Pars zu machen, aber schwer, Birdies zu erzielen. Nicht dass es schwer ist, ein Bogey zu machen, aber es fühlt sich an, als wäre Bogey die schlechteste Punktzahl, die man auf einem Loch erzielen kann.' Er kontrastierte das Szenario mit gut gestalteten Plätzen, die das Feld natürlich auseinanderziehen.

Turnieroffizielle platzierten viele Fahnen an schwierigen Stellen, und der wechselnde Wind verstärkte die Herausforderung. McIlroy argumentierte, dass ein strategischerer Aufbau es ermöglicht hätte, dass die beste Form an die Spitze kommt, anstatt das Feld zu komprimieren. Seine Kritik spiegelte die Frustration einiger Spieler bei vergangenen Majors wider, bei denen das Scoring übermäßig unterdrückt wurde.

Auch die Spielfrequenz zog McIlroys Zorn auf sich. Die Spitzengruppe geriet in Engpässe, besonders nachdem Sahith Theegala einen Ball am 10. Loch verlor. 'Es war langsam', gab McIlroy zu, und merkte an, dass solche Verzögerungen bei Major-Turnieren fast erwartet werden, aber in Kombination mit schwierigen Bedingungen ein wunder Punkt für die Spieler bleiben.

Trotz seiner Beschwerden geht McIlroy mit echtem Glauben ins Wochenende. Mit fünf Schlägen Rückstand zur Halbzeit weiß er, dass eine heiße Front Nine ihn ins Rennen katapultieren kann. 'Wenn man auf der Front Nine eine Serie mit Wedges hat und vier oder fünf unter Par spielt, ist man plötzlich im dichtesten Gedränge', sagte er. 'Bei fünf Schlägen Rückstand habe ich das Gefühl, dass ich noch mitten im Turnier bin.'

Die Geschichte unterstützt seinen Optimismus. McIlroy hat bei Majors bereits größere Rückstände aufgeholt, darunter seinen berühmten US-Open-Sieg 2011, als er acht Schläge zurücklag. In dieser Saison hat er bereits Sunday-Charges beim Masters und bei mehreren regulären Turnieren hingelegt, was seine Fähigkeit unterstreicht, unter Druck niedrige Ergebnisse zu erzielen.

Die dritte Runde könnte ruhigeres Wetter und zugänglichere Flaggenpositionen bringen, was seiner aggressiven Spielweise zugutekommt. Wenn sich ein weicheres Setup materialisiert, könnten McIlroys Ballschlag und Puttform endlich die Belohnung finden, die bisher gefehlt hat. Er muss die Art von lockeren Schwüngen vermeiden, die zu vier Bogeys in seiner Auftaktrunde führten.

Vorerst ist der Star in Lauerstellung knapp hinter der Führung genau das Szenario, das Fernsehverantwortliche und Fans sich wünschen. Ob sein Verriss des Platzes ihn beflügeln oder ablenken wird, bleibt abzuwarten, aber McIlroy hat nie davor zurückgeschreckt, seine Meinung zu sagen. Sein Fernsehinterview nach der zweiten Runde, ausgestrahlt auf Sky Sports, machte deutlich, dass er von sich selbst und vom Turnier viel mehr erwartet.

Basierend auf Berichterstattung von Sky Sports.