Der ehemalige Stürmer des FC Bayern München, Ivica Olic, hat seine Analyse des dramatischen Rückspiels im Champions-League-Halbfinale zwischen seinem früheren Verein und Paris Saint-Germain gegeben. Die Partie endete 1:1, womit PSG mit einem Gesamtergebnis von 6:5 ins Finale einzog.
Olic, der das Spiel vor Ort verfolgte, räumte die Enttäuschung der Bayern-Fans ein, gab aber eine ausgewogene Bewertung des Ergebnisses ab. Er erklärte, dass PSG über beide Spiele hinweg die etwas bessere Mannschaft war und sich den Einzug ins Endspiel verdient hatte.
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Pariser war laut Olic ihre defensive Organisation. Er zeigte sich überrascht, wie effektiv die gesamte PSG-Mannschaft, einschließlich Offensivkräfte wie Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé, zu ihren Abwehrbemühungen beitrug. Diese disziplinierte Herangehensweise schränkte Bayerns Möglichkeiten deutlich ein.
Der frühere kroatische Nationalspieler stellte einen starken Kontrast zur üblichen Offensivleistung Bayerns fest. Er wies darauf hin, dass der deutsche Meister normalerweise etwa zehn klare Chancen pro Spiel kreiert, aber in dieser entscheidenden Begegnung ausgebremst wurde. PSG hingegen zeigte sich effizient und erzielte aus dem ersten bedeutenden Konter ein Tor.
Obwohl die Fans vielleicht ein torreiches Spiel ähnlich dem Hinspiel in Paris erwartet hatten, betonte Olic, dass das primäre Ziel beider Mannschaften der Einzug ins Finale war. Das taktische Duell und die Bedeutung des Moments gingen vor offenem, flüssigem Fußball.
Trotz der knappen Niederlage Bayerns zollte Olic beiden Vereinen großes Lob. Er erklärte, dass PSG und der FC Bayern München in dieser Saison den attraktivsten Fußball der Welt spielen. Im entscheidenden Moment dieses Halbfinals war es jedoch die französische Seite, die die größere Stärke und Ruhe bewies, um weiterzukommen.
Basierend auf Berichterstattung von Чемпионат.com.