In einer bedeutenden Entwicklung der laufenden Operation Compliance Zero-Untersuchung hat Oberstgerichtsminister André Mendonça die Verlegung des ehemaligen BRB-Präsidenten Paulo Henrique Costa genehmigt. Die am 8. Mai 2026 getroffene Entscheidung ermöglicht seine Verlegung zum 19. Bataillon der Militärpolizei innerhalb des Papuda-Strafvollzugskomplexes im Bundesdistrikt.
Die Einrichtung, allgemein als "Papudinha" bekannt, ist eine spezifische Einheit innerhalb des größeren Papuda-Komplexes. Die Verlegung soll am selben Tag durchgeführt werden, an dem die Genehmigung erteilt wurde, was eine Veränderung der Haftbedingungen für den hochrangigen Manager markiert.
Paulo Henrique Costa wird seit dem 16. April 2026 in Brasília inhaftiert. Seine Verhaftung war direktes Ergebnis einer neuen Phase der Operation Compliance Zero, einer bedeutenden Untersuchung zu finanziellen Unregelmäßigkeiten und Governance-Versagen.
Ermittler werfen Costa vor, während seiner Amtszeit bei BRB keine angemessenen Governance-Praktiken eingehalten zu haben. Konkret wird ihm vorgeworfen, Transaktionen mit der Banco Master zugelassen zu haben, denen eine ausreichende finanzielle Deckung fehlte, was bedeutet, dass nicht genügend Vermögenswerte oder Bargeldreserven vorhanden waren, um die getroffenen Vereinbarungen einzuhalten.
Der Kern der Vorwürfe betrifft ein mutmaßliches Bestechungsschema. Laut Ermittlungen soll Costa eine Vereinbarung mit Daniel Vorcaro, dem Eigentümer der Banco Master, getroffen haben. Dieses angebliche Geschäft umfasste sechs Immobilien im Wert von etwa 146 Millionen R$.
Im Austausch für diese Vermögenswerte wird Costa verdächtigt, das Finanzschema mit der Banco Master erleichtert zu haben. Die Verlegung in eine neue Haftanstalt ist ein verfahrenstechnischer Schritt, während der Rechtsfall gegen den ehemaligen Bankmanager weiter fortschreitet.
Basierend auf Berichten von g1.