Eine bedeutende Wetteränderung wird das Landesinnere des brasilianischen Bundesstaates São Paulo an diesem Wochenende und bis in die nächste Woche betreffen. Die Zivilschutzbehörde des Bundesstaates São Paulo (Defesa Civil) hat eine Warnung vor einer Kaltfront und einer starken polaren Luftmasse herausgegeben, die starke Winde und einen starken Temperaturabfall in mehreren Regionen bringen wird.
Das Ereignis beginnt am Freitag, wobei in Regionen wie Presidente Prudente, Araçatuba und Bauru Windböen zwischen 50 km/h und 70 km/h erwartet werden. Gebiete nahe der Grenze zu Paraná, wie Marília und Itapeva, sind einer noch größeren Bedrohung ausgesetzt, da die Winde möglicherweise 85 km/h erreichen. Diese starken Winde bergen das Risiko von umstürzenden Bäumen und Gebäudeschäden.
Am Samstag wird die Kaltfront vorrücken und in der Region West-Paulista und Marília stärkere Regenfälle auslösen. Die Instabilität wird sich dann am Sonntag, dem Muttertag, auf den gesamten Bundesstaat ausbreiten. Es werden vereinzelte Gewitter mit Blitzschlag und Windböen von bis zu 50 km/h vorhergesagt, wobei die stärksten Niederschlagsmengen von bis zu 30 mm im Raum Sorocaba erwartet werden.
Die dramatischste Veränderung tritt am Sonntagabend ein, wenn die polare Luftmasse Einzug hält. Die Temperaturen werden rapide fallen. Von Montag bis Mittwoch werden in den Regionen Presidente Prudente, Marília und Itapeva die niedrigsten Temperaturen des Bundesstaates erwartet, wobei die Thermometer unter 10°C fallen. Selbst die Hauptstadt São Paulo wird ein Minimum von etwa 12°C erleben.
Als Reaktion auf die Warnung hat die Zivilschutzbehörde Sicherheitsempfehlungen für die Bevölkerung herausgegeben. Die Bewohner werden gebeten, während der starken Winde nicht unter Bäumen Schutz zu suchen oder Fahrzeuge in der Nähe von Masten und Metallkonstruktionen zu parken. Fenster und Türen sollten sicher verschlossen bleiben. Bei der intensiven Kälte sollte besondere Vorsicht für Kinder, ältere Menschen und Haustiere gelten.
Im Notfall während dieses Wetterereignisses kann die Bevölkerung die Zivilschutzbehörde (199), die Feuerwehr (193) oder die Militärpolizei (190) kontaktieren. Die Warnung betrifft die Regionen centro-oeste, oeste und noroeste paulista sowie Itapetininga und Sorocaba.
Basierend auf einem Bericht von g1.