Ein Wohnhaus in Porto Alegre erlitt teilweise Zerstörung, als in den frühen Morgenstunden des Freitags ein großer Baum während eines heftigen, aber kurzen Sturms auf das Dach stürzte. Der Vorfall ereignete sich in der Rua Domênico Feoli im Stadtteil Bairro Mário Quintana im Norden der Stadt.
Laut der Hausbesitzerin Marilausa Karlins dauerte der heftige Sturm nur etwa drei Minuten. Der Baum fiel gegen 23:30 Uhr und erschreckte sie und ihren Mann, als sie sich auf das Schlafengehen vorbereiteten. Sie beschrieb das Geräusch als einen gewaltigen Krach, der die ganze Nachbarschaft zur Hilfe eilen ließ.
Der am stärksten beschädigte Teil des Hauses war das Schlafzimmer von Karlins' Enkelkindern. Glücklicherweise waren die Kinder zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht zu Hause, was sie als große Erleichterung bezeichnete. Das Paar suchte Schutz in einem anderen Raum des teilweise beschädigten Gebäudes.
Karlins enthüllte, dass die Gefahr durch den Baum von den Anwohnern bereits erkannt worden war, die die örtliche Stadtverwaltung kontaktiert hatten. Trotz mehrerer Aufforderungen zum Handeln, einschließlich Bitten um das Beschneiden oder Entfernen des Baumes, wurden von den Behörden keine vorbeugenden Maßnahmen ergriffen. Die Hausbesitzer gaben an, dass ihnen die notwendige Ausrüstung fehlte, um die Gefahr selbst zu beseitigen.
Die Folgen des Einsturzes ließen das Wohnhaus am Freitagmorgen ohne Strom. Obwohl die Feuerwehr zum Einsatzort kam, unternahm sie keine Beseitigung des massiven umgestürzten Baumes. Der Hausbesitzer betonte das Ausmaß des Schadens und stellte fest, dass das Dach und zahlreiche andere Teile des Hauses vollständig ersetzt werden müssten.
Die Zivilschutzbehörde von Porto Alegre (Defesa Civil) berichtete, dass dies einer von 15 Schadensfällen war, die durch den Sturm verursacht wurden, der die Stadt zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen heimsuchte. Die Behörde kümmerte sich um die Situation auf dem betroffenen Grundstück.
Basierend auf einem Bericht von g1.