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PSG verteidigt Titel: Arsenal im Elfmeterschießen besiegt

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Paris Saint-Germain gewann zum zweiten Mal in Folge die Champions League, indem es Arsenal im Elfmeterschießen mit 4:3 besiegte, nachdem das Finale 2026 in der

Paris Saint-Germain schrieb sich mit dem zweiten Champions-League-Titel in Folge noch tiefer in die europäische Fußballgeschichte ein, indem es Arsenal nach einem spannenden 1:1 in der Puskás Aréna in Budapest mit 4:3 im Elfmeterschießen besiegte. Der Sieg bestätigte Luis Enriques Mannschaft als erstes Team seit Real Madrid, das in der Neuzeit den Titel verteidigen konnte, und unterstrich PSGs Wandel zu einer europäischen Großmacht.

Das Finale, das auf eine beispiellose Anstoßzeit um 18:00 Uhr unter einer UEFA-Initiative verlegt wurde, sah beide Teams mit offensiven Aufstellungen. PSGs 4-3-3 hatte Ousmane Dembélé, Khvicha Kvaratskhelia und Désiré Doué in der Spitze, während Arsenal mit Bukayo Saka, Kai Havertz und Leandro Trossard dagegenhielt. Vom Anpfiff an verblüfften die Gunners die Pariser.

Bereits nach sechs Minuten nutzte Havertz eine präzise Vorlage von Trossard, schlüpfte hinter die Abwehr und überwand Torhüter Matvey Safonov mit einem abgeklärten Abschluss. Es war ein Traumstart für Mikel Artetas Mannschaft, der in seiner Pressekonferenz vor dem Spiel Mut und Klarheit betont hatte: 'Wir haben die Möglichkeit, ein neues Kapitel in der Geschichte dieses Fußballvereins zu schreiben. Wir müssen mit Klarheit, Mut und einem unerbittlichen Siegeswillen spielen.'

PSG antwortete mit unermüdlichem Ballbesitz, kämpfte aber darum, Arsenals organisierte Abwehr zu durchbrechen. In der 17. Minute gab es einen kontroversen Moment, als Saka bei der Klärung einer Ecke den Ball mit der Hand berührt zu haben schien, aber Schiedsrichter Daniel Siebert ließ weiterspielen, da er es als unabsichtlich ansah. Die Frustration der Franzosen wuchs, als Chancen in der ersten Halbzeit ungenutzt blieben, unter anderem als Fabián Ruiz aus kurzer Distanz über das Tor köpfte.

Der Durchbruch gelang in der zweiten Halbzeit, nachdem Kvaratskhelia in den Strafraum eingedrungen war und von Arsenals Mosquera zu Fall gebracht wurde. Dembélé verwandelte den Elfmeter in der 65. Minute souverän und ließ David Raya ins Leere laufen, um den Ausgleich zu erzielen. Luis Enriques Männer übernahmen dann die Kontrolle, wobei Vitinha, Barcola und Kvaratskhelia alle nahe am Tor waren, während Arsenal sich zurückzog.

Die Verlängerung brachte Müdigkeit und Vorsicht, obwohl beide Seiten Gelegenheiten hatten. Raya parierte einen Schuss von João Neves mit einem Fluggriff, und am anderen Ende sorgte eine späte Flanke von Gabriel Martinelli für Panik, bevor sie ins Toraus rollte und es einen Eckball gab. Arsenals Trainer Mikel Arteta brachte Martinelli und Noni Madueke, während Luis Enrique frische Kräfte wie Warren Zaire-Emery und Gonçalo Ramos einwechselte, aber die Nullnummer hielt.

Im Elfmeterschießen entschied sich PSG, zuerst zu schießen. Gonçalo Ramos donnerte den Ball hoch ins Netz, aber Désiré Doué und Nuno Mendes sahen ihre Versuche entweder gehalten oder verfehlt, was Arsenal Chancen gab. Bukayo Saka und Declan Rice verwandelten jedoch für Arsenal, und als Gabriel Magalhães beim Stand von 3:3 antrat, gab sein hoher Schuss PSG die Trophäe. Achraf Hakimi hatte kurz zuvor auf 4:3 erhöht.

Das Ergebnis verwehrte Arsenal den ersten Champions-League-Titel seit 2004 und bedeutete, dass die Premier-League-Vereine in dieser Saison keinen europäischen Titel-Sweep erzielen konnten. Für PSG krönte es eine glanzvolle Saison, die bereits den Ligue-1-Titel, die Supercoppa Europea und die Coppa Intercontinentale umfasste. Nur die Coppa di Francia entging ihnen.

Vor dem Spiel hatte Luis Enrique Selbstvertrauen ausgestrahlt: 'Wir haben in den letzten drei Jahren gezeigt, dass wir ein Team sind, das weiß, wie man sich auf Finals vorbereitet. Morgen wird ganz Paris bei uns sein, und wir werden ohne Angst spielen.' Seine Worte erwiesen sich als prophetisch, als seine Mannschaft in den entscheidenden Momenten Widerstandsfähigkeit zeigte. Arsenals Kapitän Martin Ødegaard hatte unterdessen von 'Geschichte schreiben' und dem Hunger gesprochen, der aus der Beendigung einer 22-jährigen Premier-League-Durststrecke entstanden war; stattdessen blieben den Gunners nur die verpassten Chancen, die sie bedauern konnten.

Mit diesem Sieg gesellt sich PSG zu Real Madrid als einzige Vereine, die in der Champions-League-Ära ihren Titel erfolgreich verteidigt haben, ein Zeugnis für die anhaltende Exzellenz des katarischen Klubs. Während die Mannschaft unter dem Budapester Himmel feierte, deutete die aufeinanderfolgende Leistung darauf hin, dass in Paris eine neue Dynastie heranwachsen könnte.

Basierend auf Berichterstattung von Tuttosport.