Eine routinemäßige Heimfahrt eines jungen Radfahrers von einer Muay-Thai-Stunde entwickelte sich am Dienstagabend in Uberlândia zu einem beängstigenden Vorfall. Der 26-jährige Mann wurde von drei Personen überfallen und ausgeraubt, die einen Recyclingwagen als Requisite für ihre List verwendeten.
Der Vorfall ereignete sich gegen 23 Uhr auf der BR-452. Das Opfer radelte aus dem Viertel Morumbi nach Hause in den Stadtteil Grand Ville. Da er erst vor kurzem in die Stadt gezogen war, kannte er keine alternativen Routen und wählte die Autobahn.
Laut Polizeibericht spürte der Radfahrer beim Fahren einen Aufprall. Als er anhielt, stellte er fest, dass er mit einem am Straßenrand platzierten Recyclingwagen kollidiert war. Dann tauchte ein Mann hinter dem Wagen auf und tat so, als sei er verletzt.
Als der besorgte Radfahrer sich näherte, um Hilfe anzubieten, erschienen zwei weitere Männer. Einer von ihnen schwenkte eine große Schere. Das Opfer erkannte sofort, dass es in einen sorgfältig geplanten Hinterhalt geraten war.
Der Mann, der die Verletzung vortäuschte, griff nach dem Rucksack des Radfahrers und riss ihn von seinen Schultern, während die Gruppe auch sein Handy nahm. Dann flohen die drei mit der Beute.
Das erschütterte Opfer fuhr nach Hause und verständigte sofort die Militärpolizei. Die Beamten leiteten eine Suchaktion in der Gegend ein, basierend auf den Beschreibungen der Verdächtigen. Ihre Ermittlungen führten sie zu einer besetzten Fläche in der Nähe des Tatorts.
Dort fanden und identifizierten die Polizisten zwei Verdächtige. Der erste war derjenige, der den Unfall simuliert hatte. Der zweite war der Mann mit der Schere. Beide wurden vom Opfer erkannt.
Erfreulicherweise wurden der gestohlene Rucksack und das Handy in einer der Strukturen auf dem besetzten Gelände gefunden und an den Eigentümer zurückgegeben. Die beiden identifizierten Verdächtigen wurden auf frischer Tat festgenommen und zur Polizeistation in Uberlândia gebracht.
Basierend auf einem Bericht von g1.