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Ranieri und die Foxes blicken auf Leicester's

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Zehn Jahre nach ihrem historischen Titel von 2016 teilen Claudio Ranieri und Schlüsselfiguren von Leicester City Erinnerungen an die Einheit des Teams

Ein Jahrzehnt ist vergangen, seit Leicester City eine der größten sportlichen Sensationen der Geschichte gelungen ist, und die Schlüsselfiguren dieser wundersamen Saison 2015-16 blicken mit Zuneigung zurück. Trainer Claudio Ranieri, Verteidiger Christian Fuchs und der lebenslange Fan Serge Pizzorno von der Band Kasabian gehören zu denen, die sich an die Zutaten erinnern, die den Premier-League-Titelgewinn der Foxes so besonders machten.

Ranieri, der Architekt des Triumphs, berichtete, wie der Glaube im Team allmählich wuchs. Er setzte zunächst ein bescheidenes Ziel von 40 Punkten für den Klassenerhalt, ein von Chairman Vichai Srivaddhanaprabha gesetztes Ziel. Nach Erreichen dieses Ziels verschoben sich die Ziele auf die Qualifikation für Europa, dann die Champions League und schließlich den Titel selbst. Der italienische Trainer beschrieb die Reise als ein "Wunder", angetrieben von immensem Einsatz und einer starken Teammentalität. Er erzählte auch den surrealen Moment, als Opernstar Andrea Bocelli, der angerufen hatte, um im King Power Stadium aufzutreten, unwissentlich genau das Datum wählte, an dem Leicester die Trophäe in die Höhe stemmen würde.

Für die Spieler herrschte eine Atmosphäre der Kameradschaft und des Spaßes, nicht des Drucks. Christian Fuchs hob die zugängliche Art der Vereinsbesitzer und die familiäre Kultur hervor, die sie förderten. Er erinnerte sich an einfache verbindende Momente, wie einen Pizzaausflug nach ihrem ersten Zu-Null-Spiel, der in eine Essensschlacht ausartete – ein Sinnbild für die Gruppe von "Außenseitern", die es liebten, etwas zu bewegen. Der Verteidiger betonte auch die anhaltende Verbindung durch ihre aktive WhatsApp-Gruppe, ein Zeugnis der unzerbrechlichen Bindung, die während ihres unglaublichen Laufs entstanden war.

Die kulturellen Auswirkungen des Sieges reichten weit über das Spielfeld hinaus. Ranieri sprach emotional darüber, wie der Sieg Leicesters vielfältige Gemeinschaften verband, wobei Mitglieder der indischen Bevölkerung der Stadt ihm dankten, dass er durch Fußball geholfen hatte, kulturelle Gräben zu überbrücken. Serge Pizzorno bemerkte, dass Leicester weltweit zu "jedermanns zweitem Team" wurde und die Fantasie neutraler Fans überall anregte. Er beschrieb, wie die Stadt selbst in den letzten Wochen zusammenkam und an Schultoren, Postämtern und in Pubs eine einzigartige, einheitliche Atmosphäre schuf.

Wichtige Momente auf dem Platz wurden ebenfalls noch einmal durchgespielt. Die Widerstandsfähigkeit des Teams basierte auf einer taktischen Umstellung von Ranieri, der kurz vor Saisonstart die Abwehrformation auf eine Viererkette änderte – eine Entscheidung, die Co-Trainer Mike Stowell zunächst in Frage stellte, die sich aber als genial erwies. Der Kader feierte individuelle Meilensteine, wie Jamie Vardys Rekord von 11 aufeinanderfolgenden Ligaspielen mit Torerfolg, mit echter Freude für ihren Teamkollegen. Die Saison gipfelte in einem Spalier der scheidenden Meister Chelsea im Stamford Bridge – ein Moment, von dem Fuchs sagt, dass er ihm immer noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Die Feierlichkeiten waren legendär, mit einem Auftritt von Bocelli am Tag der Pokalverleihung und einer großen Siegesparade. Pizzornos Band Kasabian spielte vor 120.000 Menschen im Victoria Park, wobei die Spieler an den Feierlichkeiten teilnahmen. Die Geschichte hatte sogar einen märchenhaften finanziellen Subplot, als Pizzorno erzählte, dass der Onkel seiner Frau £20 auf Leicesters Titelgewinn zu einer Quote von 5000-1 gesetzt hatte, was einen Gewinn von £80.000 einbrachte. Für alle Beteiligten, vom Manager bis zu den Fans, bleibt die Erinnerung an diese Saison eine Quelle enormen Stolzes und eine Erinnerung an die Kraft des Fußballs, unvergessliche Geschichten zu schaffen.

Basierend auf Berichterstattung von Football | The Guardian.