Der Russische Fußballverband (RFS) hat offiziell seine Lizenzierungsentscheidungen für die kommende Saison 2026/2027 bekannt gegeben und zwei Vereinen aus der First Division einen schweren Schlag versetzt. Das Leitungsgremium hat Spartak Kostroma und Chelyabinsk die für die Teilnahme an der Mir Russian Premier League erforderliche Top-Lizenz verweigert.
Als Hauptgrund für die Ablehnung wird die Nichterfüllung der obligatorischen Infrastrukturkriterien genannt, die sowohl vom RFS als auch von der RPL festgelegt wurden. Konkret verfügen beide Vereine über kein Stadion, das entweder die höchste oder die erste Kategorie besitzt – eine grundlegende Voraussetzung für die Austragung von Spielen auf Premier-League-Niveau.
Spartak Kostroma, derzeit auf dem sechsten Platz der First Division, hat in dieser Saison aus 32 Spielen 48 Punkte gesammelt. Trotz ihrer wettbewerbsfähigen Leistung auf dem Platz erfüllt das Heimstadion des Vereins nicht die erforderlichen Stadionstandards für einen Aufstieg.
Ähnlich ergeht es Chelyabinsk, das mit 43 Punkten auf dem neunten Platz liegt und vor demselben infrastrukturellen Hindernis steht. Die Unfähigkeit des Vereins, eine genehmigungsfähige Spielstätte zu sichern, hat ihren Weg in die höchste Spielklasse für die nächste Saison effektiv blockiert.
Diese Entscheidung unterstreicht die strikte Durchsetzung der Lizenzierungsanforderungen durch den RFS, die über den sportlichen Wert hinaus auch Einrichtungen und organisatorische Standards umfassen. Die Entscheidung stellt sicher, dass jeder Verein, der in die Premier League aufsteigen möchte, zunächst in die Erfüllung dieser grundlegenden Infrastrukturverpflichtungen investieren muss.
Die Ankündigung erfolgte über die offiziellen Kanäle des RFS und bestätigte die endgültigen Lizenzierungsergebnisse. Die betroffenen Vereine müssen nun ihre Kampagnen in der First Division fortsetzen und gleichzeitig die Stadionmängel beheben, die zur Lizenzverweigerung geführt haben.
Basierend auf Berichten von Чемпионат.com.