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Rio-Polizei geht gegen Geldwäsche-Netzwerk des Comando

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Die Polizei von Rio de Janeiro startete die Operation Contenção und vollstreckte 80 Durchsuchungsbefehle, um ein Geldwäsche- und Hehlerei-Netzwerk des Comando

Rio-Polizei geht gegen Geldwäsche-Netzwerk des Comando Vermelho vorDie Zivilpolizei von Rio de Janeiro leitete am Mittwoch eine neue Phase der Operation Contenção ein, mit dem Ziel, ein Geldwäsche- und Hehlerei-Netzwerk zu zerschlagen, das mit der kriminellen Fraktion Comando Vermelho (CV) verbunden ist. Die Operation konzentrierte sich auf die Zerschlagung eines Systems, das mutmaßlich Waffenkäufe finanzierte und die territoriale Kontrolle der Gruppe aufrechterhielt.

Beamte der Delegacia de Roubos e Furtos (DRF) vollstreckten 80 Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehle an Adressen, die mit 50 Verdächtigen in Verbindung standen. Die Aktion erstreckte sich über die Hauptstadt Rio de Janeiro sowie die Gemeinden Niterói, Duque de Caxias, Magé und Italva. Nach Angaben der Ermittler war die Gruppe in den Gemeinden Fallet-Fogueteiro, Prazeres und Morro da Coroa ansässig.

Von den 50 identifizierten Personen hatten 13 bereits offene Haftbefehle und werden als flüchtig betrachtet. Teams, die Befehle im Favela-Komplex vollstreckten, gerieten unter Beschuss, wobei ein Beamter an der Hand getroffen wurde.

Die Ermittlungen begannen nach einem Hinweis auf einen Schrottplatz, der mit Drogenhandel in Verbindung stand. Im Verlauf der Nachforschungen stellte die Polizei fest, dass dieser und andere Schrottplätze Teil eines größeren, in den CV integrierten Systems waren. Die Ermittler beschrieben das Drogenhandelsschema als hierarchisch strukturiert, mit Führung, Management, bewaffneter Sicherheit, Logistikbetreibern, einem finanziellen Kern und einem Hehlerei-Netzwerk.

Die Zivilpolizei identifizierte Paulo Cesar Batista de Castro, bekannt als "Paulinho Fogueteiro", als Kopf der kriminellen Organisation. Ein weiteres Ziel ist Wesley Paes de Souza, der mit dem finanziellen Kern des Schemas in Verbindung steht. Die Polizei erklärte außerdem, dass einige der Verdächtigen soziale Medien nutzten, um Waffen, Drogen, Alkohol und Bargeld zu präsentieren.